Demonstration der Seebrücke Münster
Seenotrettung als Akt der Nächstenliebe

Münster -

Seenotrettung ist ein Gebot der christlichen Seefahrt. So steht es in verschiedenen Gesetzen, so ist es unter anderem im internationalen Seerecht verankert und für jeden Seemann eine Pflicht. Doch scheinbar gibt es Ausnahmen, so sagt es die Seebrücke Münster. Denn im Mittelmeer finde der Akt der Nächstenliebe nicht statt. Dafür gingen die Mitglieder nun auf die Straße und demonstrierten gegen die „Abschottungspolitik der Europäischen Union“.

Samstag, 18.05.2019, 16:50 Uhr aktualisiert: 18.05.2019, 16:55 Uhr
Demonstration der Seebrücke Münster: Seenotrettung als Akt der Nächstenliebe
Foto: Claus Röttig

Passend startete die Demo am Hafen, wo die Teilnehmer schon ein Boot mit den entsprechenden Forderungen erwartete. Danach ging es in Richtung Prinzipalmarkt, wobei der Marsch immer wieder von Reden zum Thema Asylpolitik und die derzeitige Situation im Mittelmeer unterbrochen wurde.

„Wir wollen auch, dass die Stadt Münster ihre Haltung bezüglich der Flüchtlinge noch einmal überdenkt – und vielleicht mehr aufnimmt“, so Mitorganisator Stephan Lütke Hüttmann. So könne sich die Stadt zum „sicheren Hafen erklären“.

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