Matinee zum 100. Geburtstag von Zonta International
Von Münster aus die Welt für Frauen besser machen

Münster -

Lebensläufe ermöglichen, die es sonst so vielleicht nicht gegeben hätte: Das ist das Ziel von Zonta International, einem Zusammenschluss von Frauen in 67 Ländern der Welt, die Frauen und Mädchen mit schwierigen Ausgangslagen unterstützen. Den hundertsten Geburtstag der Vereinigung feierte am Sonntag auch der Zonta-Club Münster.

Montag, 27.05.2019, 09:00 Uhr
Mechthild May-Hügemann, Präsidentin des Zonta-Clubs Münster (l.) befragte Ute Scholz, Vice President von Zonta International, nach ihren Beweggründen für ihr fast 30-jähriges Engagement.
Mechthild May-Hügemann, Präsidentin des Zonta-Clubs Münster (l.) befragte Ute Scholz, Vice President von Zonta International, nach ihren Beweggründen für ihr fast 30-jähriges Engagement. Foto: klm

Mit 5000 Euro hat der Zonta-Club Münster am Sonntag ein Projekt des Frauensportvereins ausgezeichnet, das sich um die Förderung von Flüchtlingen durch Sport bemüht. „Das Projekt soll geflüchteten Frauen Zugang zur Gesellschaft und zur Öffentlichkeit ermöglichen“, sagte die Präsidentin des Clubs, Mechthild May-Hügemann. Es heißt „Integration of Women in Sports“ („Integration von Frauen im Sport“).

Anlass der Ehrung war eine Matinee zum 100-jährigen Bestehen von Zonta International, einem Zusammenschluss von Frauen in derzeit 67 Ländern der Welt, die Frauen und Mädchen mit schwierigen Ausgangslagen im Leben unterstützen. Im Zonta Club Münster sind 48 berufstätige Frauen organisiert, die sich unter anderem mit Spenden für die karitative Arbeit engagieren.

Im Zeichen des ehrenamtlichen Selbstverständnisses

„Die Matinee steht im Zei chen des ehrenamtlichen Selbst verständnisses von Zonta “, so May-Hügemann im Institut Finanz-Informatik der Sparkassen am Bröderichweg. Bürgermeisterin Karin Reismann erinnerte daran, dass der Münster-Club im Juni 2001 gegründet wurde. Sie sprach vom „Einsatz von Frauen für Frauen, die sich wirtschaftlich, politisch oder gesundheitlich in einer schwierigen Situation befinden“.

Reismann nannte lokale Projekte, die von Zonta gefördert wurden und werden. Etwa das Sleep-In „Mazy“ als Treff und Zufluchtsort für Mädchen und „Madame Cou rage“, mit dem alleinerziehende Studentinnen in der Examensphase unterstützt werden. „Sie eröffnen Möglichkeiten für Lebensläufe, die es sonst so vielleicht nicht gegeben hätte“, so Reismann.

Vice President von Zonta International zu Besuch

Vice President von Zonta International ist derzeit Ute Scholz aus Verden. Scholz berichtete im Podiumsgespräch mit May-Hügemann von ihren Gründen, „auch nach 27 Jahren“, wie sie er klärte, weiterzumachen. „Das Interessante ist, zusammen mit Frauen verschiedenen Alters und aus verschiedenen Berufen die Welt für Frauen und Mädchen etwas besser zu machen.“

Sie berichtete von einem neuerlichen Besuch in Madagaskar, wo Zonta Mädchen bei den Themen Bildung und Gesundheitsförderung unterstützt und sich gegen Kinderehen engagiert.

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