Klostergelände
LVM kauft Areal der Vorsehungsschwestern

Münster -

Der LVM hat jetzt das Gelände der Vorsehungsschwestern am Kolde-Ring erworben. Auf den 31.000 Quadratmetern plant das Unternehmen einen Mix aus Wohn- und Büroflächen. Baubeginn soll frühestens im Jahr 2022 sein.

Mittwoch, 29.05.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 29.05.2019, 21:24 Uhr
Die LVM-Versicherung hat das Grundstück der Vorsehungsschwestern am Kolde-Ring erworben, auf dem bisher das Provinzhaus der Gemeinschaft steht. Auf der benachbarten Fläche entsteht die neue Ordenszentrale.
Die LVM-Versicherung hat das Grundstück der Vorsehungsschwestern am Kolde-Ring erworben, auf dem bisher das Provinzhaus der Gemeinschaft steht. Auf der benachbarten Fläche entsteht die neue Ordenszentrale. Foto: LVM Versicherung

Der Brückenschlag am Kolde-Ring war schon länger im Gespräch, jetzt hat die LVM-Versicherung ein Teilgrundstück auf dem Gelände der Friedrichsburg an der Ecke Weseler Straße/Kolde-Ring erworben, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

Das rund 31.000 Quadratmeter große Grundstück stammt aus dem Besitz der Ordensgemeinschaft der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung Deutsche Provinz.

3900 Mitarbeiter

Die Ordensgemeinschaft wird ihr bisheriges Provinzhaus zwischen Scharnhorststraße und Kolde-Ring aufgeben, sobald ihre neue Ordenszentrale an der Offenbergstraße fertiggestellt ist. Die Bauarbeiten für das neue Provinzhaus sollen im Jahr 2020 abgeschlossen sein. Hintergrund für die Entscheidung sei die Altersstruktur der Gemeinschaft der rund 230 Schwestern, hieß es bei der Vorstellung der Bauaktivitäten vor zwei Jahren.

„Als wachsendes Unternehmen ist die Standortsicherung ein wichtiges Thema“, betont der LVM-Vorstandsvorsitzende Dr. Mathias Kleuker. Das Unternehmen beschäftigt am Kolde-Ring mit dem angestellten Außendienst rund 3900 Mitarbeiter.

Kita und Parkplätze geplant

Provinzleiterin Schwester Paula Bomas begrüßt den Kauf: „Die Schwestern hatten stets ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis zur LVM und sind davon überzeugt, mit ihr einen verlässlichen und kooperativen Käufer gefunden zu haben.“ Weiterhin verbindet beide Partner laut Pressemitteilung das Interesse, das Stadtquartier Aaseestadt/Pluggendorf weiterzuentwickeln. Die LVM plant für das Grundstück einen Mix aus Wohn- und Büroflächen (darunter 30 Prozent öffentlich geförderter Wohnraum), eine Kindertagesstätte sowie Kfz-Stellplätze in Tiefgaragen.

Auf der Westseite des Grundstücks kann der Grüngürtel und der Baumbestand erhalten bleiben, heißt es. Ebenfalls sind Spielplätze oder Gemeinschaftsflächen geplant. Die Erschließung soll über die Weseler Straße/Kolde-Ring erfolgen. Für die Maßnahmen geht die LVM-Versicherung von einem Baubeginn frühestens im Jahr 2022 aus.

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