Für den guten Zweck auf dem Jakobsweg
Münsteraner gehen an ihre Grenzen

Münster -

Am 18. Mai startete die Reise der Münsteraner Harald Finke, Karsten Klehn und Elmar Herbold Richtung Porto. Seitdem meistern die Münsteraner Tag für Tag zu Fuß jeweils rund 20 Kilometer, um in 14 Tagen die 280 Kilometer von Porto nach Santiago de Compostela auf dem Jakobsweg zu schaffen. Und alles für einen guten Zweck.

Mittwoch, 05.06.2019, 11:00 Uhr
Harald Finke, Karsten Klehn und Elmar Herbold (v.l.) haben das Ziel Santiago de Compostela fast erreicht, das Spendenziel ist aber noch weit entfernt.
Harald Finke, Karsten Klehn und Elmar Herbold (v.l.) haben das Ziel Santiago de Compostela fast erreicht, das Spendenziel ist aber noch weit entfernt. Foto: pd

Schmerzende Hüften, drückende Blasen und offene Wunden sind für die drei Mittfünfziger kein Hindernis. Denn sie laufen nicht nur für sich selber, heißt es in einer Pressemitteilung.

Spenden für eine Schule

„Wir haben unsere Wanderung mit einer Spenden-Aktion verbunden“, berichtet Finke. „Wir wollen 15.000 Euro für den Verein Mission Kongo aus Münster erlaufen. Besonders wichtig war uns, dass wir die Macher von Mission Kongo persönlich kennen und sicher sein können, dass unsere Spenden auch zu 100 Prozent dort ankommen.“ Mit dem Geld soll für Kinder und Jugendliche eine Schule aufgebaut werden.

Dem Ziel, Santiago de Compostela, kommen die drei Freunde immer näher. „Unsere Nerven liegen ziemlich blank, wir gehen körperlich an unsere Grenzen. Aber wir sind glücklich, dass wir die Strecke bald gemeistert haben“, sagt Klehn. Während das Streckenziel bald erreicht wird, befindet sich das Spendenziel noch in weiter Ferne, wie Finke ergänzt: „Wir warten noch händeringend auf gute und nette Spenden. Wir würden uns riesig freuen, wenn noch mehr Menschen unsere Aktion und den Verein Mission Kongo unterstützen würden!“

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