Vom 20. Juni bis zum 4. August am Schloss
Das „Q.Uni Camp“ rückt näher

Münster -

Das „Q.Uni Camp“ rückt näher. Die fünfte Auflage findet zum ersten Mal nicht auf dem Leonardo-Campus, sondern im Schlossgarten statt. Hier wird vom 20. Juni bis zum 4. August jungen Forschern im Alter von vier bis 14 Jahren die Welt der Wissenschaft nähergebracht.

Dienstag, 04.06.2019, 18:30 Uhr aktualisiert: 04.06.2019, 18:36 Uhr
Dass eine raffinierte Maschine nicht funktioniert, gehört zu den Erfahrungen, die junge Wissenschaftler sicher auch mal machen müssen. In diesem Fall hätten sich Rektor Pro. Johannes Wessels (r.), Koordinatorin Jessica Oertel und Förderer Wolfgang Hölker zu gern angesehen, wie die jungen Tüftler eine Wand aus Seifenblasen errichten. Nur leider hat er Wind nicht mitgespielt . . .
Dass eine raffinierte Maschine nicht funktioniert, gehört zu den Erfahrungen, die junge Wissenschaftler sicher auch mal machen müssen. In diesem Fall hätten sich Rektor Pro. Johannes Wessels (r.), Koordinatorin Jessica Oertel und Förderer Wolfgang Hölker zu gern angesehen, wie die jungen Tüftler eine Wand aus Seifenblasen errichten. Nur leider hat er Wind nicht mitgespielt . . . Foto: spe

Der Leonardo-Campus war gut – der Schlossgarten ist besser. Zum ersten Mal findet das „Q.Uni Camp“ der Universität Münster nicht an der Steinfurter Straße, sondern direkt hinter dem Schloss statt. Und rückt auf diese Weise näher ans Stadtzentrum heran: Die Veranstalter erhoffen sich noch mehr Aufmerksamkeit für das bunte Wissenschafts-Sommerlager, das in diesem Jahr bereits zum fünften Mal stattfindet.

Geht eigentlich noch mehr? Seit der ersten Auflage 2015 nimmt die Zahl der Gäste und Veranstaltungen kontinuierlich zu, in diesem Jahr könnten es mehr als 10 000 Teilnehmer werden. „Ein zentrales Projekt der Universität muss an ihrem liebsten Hauptgebäude stattfinden – dem Schloss“, meint Rektor Prof. Johannes Wessels.

Kinder im Alter von vier bis 14 Jahren haben sechs Wochen lang Gelegenheit, sich im Camp für Wissenschaft zu begeistern. Die Universität will mit sich dem Angebot gerade für die Jüngsten öffnen und in der Region für sich werben. Viele Teilnehmer reisen per Bahn an, deshalb sei die Nähe zur Innenstadt wichtig. Außerdem sei der Botanische Garten der Universität mit über 200 000 Besuchern jährlich eine Hauptattraktion Münsters – gerade an den Wochenenden könnte das „Q.UNI Camp“ von der Laufkundschaft profitieren.

Ausprobieren, Tüfteln, Knobeln – das eigene Forschungserlebnis steht auch in diesem Jahr im Vordergrund. Ein großer Erlebnisgarten mit Barfußpfad und Riechgarten, eine Mitmachbaustelle und interaktive Exponate laden zum spielerischen Forschen und Lernen ein. Der Botanische Garten werde ins Programm integriert, wie Projektkoordinatorin Jessica Oertel betont; denn Umwelt, Klimaschutz und Nachhaltigkeit gehören diesmal zu den Schwerpunkten. Unter anderem steht ein Energiefahrrad bereit – damit lässt sich ausprobieren, wie viel man strampeln muss, um eine Musikanlage mit Strom zu versorgen. Ganz schön viel . . .

Unsere Zeitung ist Medienpartnerin des „Q.UNI-Camps“. Das Programm beginnt am 20. Juni, drei Wochen vor Ferienbeginn, und wird dann noch drei Ferienwochen lang bis zum 4. August fortgesetzt. In den ersten drei Wochen ist das Camp werktags hauptsächlich Anlaufstelle für angemeldete Gruppen, die von Studierenden betreut werden – in dieser Zeit ist das umzäunte Areal montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr sowie an den Wochenenden von 10 bis 18 Uhr geöffnet. In den Ferien, wenn die Besucher erfahrungsgemäß eher spontan erscheinen, ist das Camp täglich von 10 bis 18 Uhr zugänglich.

Ganz umsonst ist der Spaß nicht zu haben. Trotz zahlreicher engagierter Sponsoren sind die Kosten immens, deshalb müssen Erwachsene sechs Euro und Kinder vier Euro bezahlen. Kinder, die zu einer Gruppe gehören, sind mit drei Euro dabei.

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