Neues LWL-Planetariumsprogramm
Jagd nach dem Geisterteilchen

Münster -

Der sogenannte Ice Cube ist kein Eiswürfel im herkömmlichen Sinne, sondern der wohl seltsamste Detektor der Wissenschaftswelt. Er befindet sich tief im Eis der Arktis und ist Teil einer Forschungsstation, in der Wissenschaftler Neutrinos verwenden, um die extremsten Orte im Universum zu erforschen. Das sind winzige und schwer fassbare Teilchen. Am Freitag (7. Juni) feiert das neue Planetariumsprogramm „Die Jagd nach dem Geisterteilchen – vom Südpol bis an den Rand des Universums“ um 19 Uhr seine Premiere im Planetarium des Landschaftsverbandes (LWL). Die Show ist auch für Kinder ab zehn Jahren geeignet.

Donnerstag, 06.06.2019, 11:00 Uhr
Mithilfe des sogenannten Ice Cubes versuchen Forscher in der Antarktis, kosmische Prozesse besser zu verstehen. Am Freitag feiert das neue Planetariumsprogramm „Die Jagd nach dem Geisterteilchen – vom Südpol bis an den Rand des Universums“ Premiere.
Mithilfe des sogenannten Ice Cubes versuchen Forscher in der Antarktis, kosmische Prozesse besser zu verstehen. Am Freitag feiert das neue Planetariumsprogramm „Die Jagd nach dem Geisterteilchen – vom Südpol bis an den Rand des Universums“ Premiere. Foto: Felipe Pedreros/Ice Cube/NSF

Mithilfe dieser geisterhaften Neutrinos können die Wissenschaftler in der Antarktis kosmische Prozesse bei explodierenden Sternen und in der Nähe Schwarzer Löcher studieren. Simulationen der energetischsten Orte unseres Universums und faszinierende Ansichten der Galaxien um uns herum bilden in dieser 30-minütigen Show den Auftakt zu einer spannenden Reise. Im IceCube-Detektor werden Spuren von Neutrino-Kollisionen im Eis gesucht. Von einem der abgelegensten Orte der Erde zu den unerforschten Regionen des Kosmos nimmt „Die Jagd nach dem Geisterteilchen“ die Planetariumsgäste mit auf eine besondere Reise.

„Chasing the Ghost Particle“ ist eine Koproduktion des Wisconsin Ice Cube Particle Astrophysics Center und des Milwaukee Public Museum. Die deutsche Fassung wurde gemeinsam produziert vom LWL-Museum für Naturkunde und dem Institut für Kernphysik der Uni Münster. Das Programm wird ergänzt durch einen kurzen Live-Vortrag des Instituts über die Arbeit am Südpol, an der auch die münsterischen Forscher entscheidend beteiligt sind.

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Eintritt: 5,50/3 Euro; Vorverkauf und Abendkasse: ' 0251/591-6050 (montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr, montags bis donnerstags von 14 bis 15.30 Uhr), LWL-Museum für Naturkunde, Sentruper Straße 285

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