Rückzug vom Vorsitz des VHS-Verbands
Nacke rührt in einem Topf weniger

Münster -

Er ist Vorsitzender des Kolping-Landesverbandes NRW, Präsidiumsmitglied des Bundesverbandes des Familienbundes der Katholiken und engagiert sich bei den Domfreunden in Münster: Der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Stefan Nacke rührt in vielen Töpfen – und das wurde ihm jetzt offenbar selbst zu viel.

Donnerstag, 06.06.2019, 09:00 Uhr
Landtagsabgeordneter Dr. Stefan Nacke
Landtagsabgeordneter Dr. Stefan Nacke (CDU) Foto: pd

Der 43-Jährige Hiltruper hat nämlich sein Amt als Vorsitzender des Landesverbandes der Volkshochschulen von NRW niedergelegt, das er seit November 2017 bekleidete. Er sei zuletzt sehr stark in die operative Arbeit eingebunden gewesen. „Das geht auf Dauer nicht“, erklärte Nacke zu der zeitlichen Belastung durch dieses Ehrenamt, die er nach eigener Darstellung anders erwartet hatte. Aus diesem Grund hat der Christdemokrat den Vorsitz des VHS-Verbandes aufgegeben. Er habe dort wichtige Impulse gesetzt, es gehe gut weiter.

„Ich habe eine ganze Menge Aufgaben, die ich zusätzlich zu machen habe“, verwies Nacke, der auch die Enquetekommission „Subsidiarität und Partizipation“ des Landtags leitet, auf seine vielfältigen Tätigkeiten. Schließlich wolle er noch in seinem Wahlkreis präsent sein. Nacke vertritt Münsters Süden in Düsseldorf. Dass seine ehrenamtlichen Aufgaben parallel zum Landtagsmandat zu viel seien, glaubt Nacke indes nicht. Schließlich sei es wichtig, sich als Mandatsträger gesellschaftspolitisch zu vernetzen. Außerdem ruhe sein eigentliches Arbeitsverhältnis beim Bistum Essen, „um solche Ehrenämter machen zu können“.

Dem Weiterbildungsthema wolle er aber verbunden bleiben, kündigte der Politiker an und versprach: „Ich setzte mich dafür ein, dass die VHS in Münster in ein neues Gebäude kommen muss.“ Schließlich sei man hier Weiterbildungshauptstadt.  

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