Bußgeld und Punkte
Autofahrer bremst Polizist in Rettungsgasse aus

Münster -

Das wird teuer: Ein Autofahrer hat am Donnerstag auf der Weseler Straße die Rettungsgasse nicht frei gemacht und einen Polizisten aufgehalten. Und das war nicht das einzige Vergehen des 36-Jährigen.

Freitag, 07.06.2019, 12:37 Uhr aktualisiert: 07.06.2019, 15:10 Uhr
Bußgeld und Punkte: Autofahrer bremst Polizist in Rettungsgasse aus
Foto: dpa

Ein Polizist hat am Donnerstagmorgen (6. Juni) um 9 Uhr auf der Weseler Straße einen 36-Jährigen gestoppt, der im Auto telefonierender Weise keine Rettungsgasse bildete und dann noch verbotenerweise wendete, heißt es in einer Polizeimeldung.

Demnach war der Mann aus Bottrop mit seinem Mercedes in Richtung Autobahn unterwegs. Einem Motorradpolizist, der mit Martinshorn und Blaulicht von hinten heranfuhr, machte er keinen Platz. Der 36-Jährige bremste dann plötzlich so abrupt ab, weil er verbotenerweise um eine Verkehrsinsel am Koldering drehen wollte.

Der Beamte, der auf dem Weg zu einer Unfallstelle war, musste eine Vollbremsung machen. Bei dem waghalsigen Wendemanöver des Mannes erkannte der Polizist, dass der 36-Jährige sein Handy benutzte. Den Bottroper erwartet ein Bußgeldverfahren mit mehreren hundert Euro, Punkten in Flensburg und einem Fahrverbot.

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