Demo auf Prinzipalmarkt
Aktion Maria 2.0 soll weitergehen

Münster -

Die Initiative „Maria 2.0“ aus Münster hat ein bundesweites Echo hervorgerufen. Der einwöchige Kirchenstreik im Mai soll aber nicht das Ende gewesen sein. Gemeinsam mit der kfd Münster rufen die Initiatorinnen aus der Heilig-Kreuz-Gemeinde zu einer Demonstration auf dem Prinzipalmarkt auf.

Donnerstag, 13.06.2019, 09:00 Uhr aktualisiert: 13.06.2019, 10:23 Uhr
Am 12. Mai kam die „Maria 2.0“-Bewegung auf dem Domplatz in Münster zu einer Mahnwache und einem Kirchenstreik zusammen.
Am 12. Mai kam die „Maria 2.0“-Bewegung auf dem Domplatz in Münster zu einer Mahnwache und einem Kirchenstreik zusammen. Foto: Matthias Ahlke

Die Aktionswoche „Maria 2.0“ der katholischen Frauen war nach Ansicht der Wolbecker Frauengemeinschaft (kfd) ein erster und großer Erfolg. Gefordert wird die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle und eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in der katholischen Kirche. „Die Aktion hat viel Engagement und überwältigende Resonanz in den Gemeinden und kfd-Gruppen gefunden“, heißt es in einer Pressemitteilung. Jetzt soll es weitergehen.

„Das mediale Interesse ist enorm, Berichte in allen Zeitungen, Hörfunk und TV-Sendern und den sozialen Medien greifen die Frauenfrage in der katholischen Kirche auf und berichten über die vielfältigen und eindrucksvollen Aktionen während des einwöchigen Frauenstreiks“, berichtet die kfd Münster weiter.

Maria 2.0-Mahnwache am Dom

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  • Frauenprotest vor dem Dom in Münster:

    Foto: Matthias Ahlke
  • 700 bis 800 Frauen beteiligten sich an der Mahnwache, zu dem die Initiative maria 2.0 aufgerufen hatte.

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  • Die Frauen protestieren gegen den Missbrauch in der Kirche und die von Männern beherrschten Strukturen.

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  • Mit der Mahnwache beginnt ein einwöchiger Streik, bei dem die teilnehmenden Frauen keine Kirche betreten und keine Dienste verrichten wollen.

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  • Mit der Mahnwache vor den Kirchenmauern wollen die Initiatorinnen aus Münster „die Realität der Frauen in der Kirche sichtbar machen, dass Frauen ausgeschlossen sind“.

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  • Sehen Sie im Folgenden weitere Impressionen der Aktion auf dem Domplatz

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Demonstration auf dem Prinzipalmarkt

Über die Unterstützung des Osnabrücker Bischofs Franz Josef Hermann Bode freuen sich die kfd-Frauen, und sie hoffen, weitere Bischöfe, „die bislang negativ reagiert haben“, überzeugen zu können. Deshalb müsse es weitergehen mit Aktionen zu Maria 2.0.

Gemeinsam rufen die Initiatorinnen aus der Heilig-Kreuz-Gemeinde und die kfd Münster zu einer Demonstration auf. Sie findet am 6. Juli (Samstag) um 12 Uhr auf dem Prinzipalmarkt vor der St.-Lamberti-Kirche statt. Die Wolbecker kfd-Frauen von St. Nikolaus werden mit ihren Transparenten dabei sein und hoffen, wieder möglichst viele Menschen mobilisieren zu können.

Gesprächsabend in Wolbeck

Daran anschließend lädt das Team der kfd St. Nikolaus am 9. Juli (Dienstag) um 20 Uhr in das Pfarrheim St. Nikolaus in Wolbeck zu einem Gesprächsabend ein. Zum Thema „Maria 2.0 – Es geht weiter!“ soll überlegt werden, was sich die Teilnehmerinnen für ihre Kirche wünschen, und was in der heimischen Gemeinde weiter passieren sollte.

Im Mai hatten die Frauen auch in Wolbeck zu einem Kirchenstreik aufgerufen und alle ehrenamtlichen Tätigkeiten für die Gemeinde ruhen lassen.

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