Erster "Hansa-Konvent"
Hansaviertel soll zum Gemeinwohlquartier werden

Münster -

Die B-Side lud am Wochenende zum ersten „Hansa-Kovent“. 84 Bewohner diskutierten darüber, wie das Hansaviertel zu einem am Gemeinwohl orientierten Quartier der Zukunft werden kann.

Montag, 17.06.2019, 13:40 Uhr aktualisiert: 17.06.2019, 13:49 Uhr
84 im Vorfeld zufällig ausgewählte Bewohner des Hansaviertels machten sich am Wochenende Gedanken über die Zukunft ihres Quartiers.
84 im Vorfeld zufällig ausgewählte Bewohner des Hansaviertels machten sich am Wochenende Gedanken über die Zukunft ihres Quartiers. Foto: mko

„Die Teilnehmer waren hoch motiviert, die Zusammenarbeit war sehr konstruktiv“, fasst Tobias Stroppel von der B-Side den Verlauf des ersten „Hansa-Konvent“ zusammen, der am Wochenende in der Montessori-Schule an der Soester Straße stattfand. Die Veranstaltung bildete den Auftakt des „Hansaforums“, das über drei Jahre läuft und mit rund 700 000 Euro vom Bundesinnenministerium gefördert wird. Ziel ist es, das Hansaviertel zu einem Quartier der Zukunft zu machen, bei dem das Gemeinwohl im Mittelpunkt steht.

„Die Teilnehmer waren gut durchmischt“, berichtet Stroppel. „Ich habe den Eindruck, dass es uns gelungen ist, ein ganzes Viertel zu aktivieren.“ In den Wochen zuvor hatten die B-Side-Mitstreiter mit Hilfe eines Algorithmus Häuser im Hansaviertel ermittelt und danach deren Bewohner angesprochen, ob sie am Konvent teilnehmen wollen.Viele hätten sich zur Mitarbeiter bereiterklärt. Minderjährige sowie Personen über 70 Jahre habe man aber nicht erreicht, berichtet Stroppel. Am Stärksten seien am Wochenende Personen zwischen 18 und 35 sowie zwischen 45 und 65 Jahren vertreten gewesen.

Zweiter Konvent folgt im Herbst

Mehr Orte der Begegnung schaffen, sozial gerechtes Wohnen fördern, Sauberkeit, Sicherheit, Barrierefreiheit, Förderung der Nachbarschaft – das waren nur einige der Themen, die diskutiert worden. Am Ende kristallisierten sich zwölf Themenkomplexe heraus, über die verschiedene Arbeitsgruppen in den kommenden Monaten intensiv diskutieren wollen.

Ein Gang durch das Hansaviertel

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Im Oktober findet dann der zweite Konvent statt, berichtet Stroppel. Dann soll ein „Gemeinwohlqualitätsindex“ erstellt werden. Auf dessen Basis sollen Mittel aus dem Fördertopf des Ministeriums an Bürger aus dem Hansaviertel vergeben werden. Je mehr ein Projekt dem Gemeinwohl des Quartiers dient, umso größer seien die Chancen, dass es eine Förderung erhält, unterstreicht der B-Side-Aktivist.

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