Viertklässler besuchen Q.Uni-Camp vor der Eröffnung
Generalprobe: Echt klasse!

Münster -

Eine Brausetablette als „Antrieb“ für eine Rakete? Kann klappen, wie Viertklässler der Ludgerusgrundschule Hiltrup und der Heinrich-Neuy-Schule Steinfurt am Mittwoch im Schlossgarten feststellen konnten. Im Rahmen des Medienprojektes „Klasse!“ testeten sie bereits einen Tag vor der offiziellen Eröffnung die Stationen des diesjährigen Q.Uni-Camps. [Mit Videos]

Donnerstag, 20.06.2019, 10:00 Uhr aktualisiert: 20.06.2019, 11:49 Uhr
Das Mammutblatt wird auch „Sonnenschirm der Armen“ genannt. Die Klasse!-Kids waren am Mittwoch glücklich, dass sie ein paar Minuten unter die großen Blätter kriechen konnten: Schatten-Zeit beim sonnigen Q.Uni-Rundgang im Botanischen Garten.
Das Mammutblatt wird auch „Sonnenschirm der Armen“ genannt. Die Klasse!-Kids waren am Mittwoch glücklich, dass sie ein paar Minuten unter die großen Blätter kriechen konnten: Schatten-Zeit beim sonnigen Q.Uni-Rundgang im Botanischen Garten. Foto: Oliver Werner

Emily hat den Dreh raus. Ihr Bleistift fährt die Kontur der Glühbirne in ihrem Q.Uni-Camp-Pass sauber nach. Die Zehnjährige findet es gar nicht kompliziert, dass sie den Stift anders bewegen muss, als ihr das Spiegelbild  vorgaukelt. „Voll einfach“, sagt sie und ermuntert den Jungen nach ihr: „Du musst nur den Anfangspunkt setzen.“

Am Donnerstag (20. Juni) eröffnet das Q.Uni-Camp offiziell. Zwei „Klasse!“-Klassen sind schon einen Tag vorher zu Entdeckern auf dem Wissenschafts-Gelände geworden, das erstmals im Schlossgarten aufgebaut worden ist.

Im Rahmen des Medienprojektes „Klasse!“ waren die 4b der Ludgerusgrundschule Hiltrup und die 4b der Heinrich-Neuy-Schule Steinfurt am Mittwoch bei der Generalprobe dabei und testeten Stationen und Workshops auf Herz und Nieren. Sie sammelten in der „Phänomenalen Zelt-Welt“ Stempel für gelöste Aufgaben, zogen durch den Botanischen Garten auf der Suche nach Mammutblättern und fleischfressenden Pflanzen.

Raketen, die von Brausetabletten angetrieben werden

Das Q.Uni-Tutoren-Team, größtenteils Lehramtsstudent, war immer mit Rat und Tat dabei. Mit den Viertklässlern baute es zum Beispiel Raketen, die mit Brausetabletten und Wasser gefüllt in den Himmel schießen sollten. Eigentlich.

Denn zu Beginn poppten die Filmdöschen nur zaghaft hoch oder fielen gleich um. Das weckte den Entdeckergeist von Q.Uni-Kindern und Tutoren. Am Ende flogen die Raketen dann doch zwei, drei Meter in den Himmel. Unter Jubel der kleinen und großen Raketenbauer, versteht sich.

Die Klassenlehrerinnen waren nach drei Stunden Q.Uni-Camp vollkommen begeistert. „Ausprobieren durch Handeln ist so wichtig“, betonte Claudia Sube­lack von der Heinrich-Neuy-Schule. „Für jeden ist hier etwas dabei“, stellte Ulrike Austermann von der Ludgerusschule fest. Für Viertklässler Titus war der Tag ein doppeltes Geschenk: Der Ludgerusschüler feierte seinen elften Geburtstag – mit „Klasse!“ und Q.Uni-Camp.

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Am Freitag findet im Q.Uni-Camp ein „Instawalk“ statt. Start ist um 10 Uhr.

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