Auftakt des Kunstfestivals
Staunen und Wundern bei den „Flurstücken 019“

Münster -

Seltsame Typen gibt es immer in der Stadt. Aber solche? Komische Sachen kommen immer mal vor. Aber solche? Die Flurstücke rocken die Stadt.

Freitag, 21.06.2019, 12:10 Uhr aktualisiert: 22.06.2019, 10:09 Uhr
Die „Creatures“ des Theater Titanick erkundeten am Donnerstag erstmalig die Stadt – so wie die Kulturfreunde das Festival „Flurstücke“.
Die „Creatures“ des Theater Titanick erkundeten am Donnerstag erstmalig die Stadt – so wie die Kulturfreunde das Festival „Flurstücke“. Foto: Gunnar A. Pier

Die Flurstücke sind gestartet. In der Stadt wird gejubelt. Massenweise. Zum Auftakt des internationalen Festivals strömten teilweise Tausende durch die Straßen und über die Plätze, um die hautnah Performances mitzuerleben. Und bereits die Premiere am Donnerstag zeigte – in den nächsten Tagen heißt es in Münster wieder öfter: „Ui“ – „Wow!“ – „Häh?“

Die „Creatures“ des Theaters Titanick erlebten zur Premiere auf dem Lambertikirchplatz selbst eine Überraschung, weil zu ihrem Erscheinen parallel in St. Lamberti ein Fronleichnams-Gottesdienst mit der Saxonia-Burschenschaft stattfand. So mischte sich Glockengeläut mit dem Sound ihres Auftritts.

Lehmige Kreaturen auf Erkundungstour

Aber die lehmigen Kreaturen staunten ohnehin über alles in dieser Stadt bei ihrem Erkundungszug durch die Salzstraße zur Stubengasse. Ab und an zog die Prozession „Walking the Line“ von Benjamin Vandewalle vorbei: eine Polonaise mit Menschen begrenzter Wahrnehmung, deren Körper analog, deren Geist aber virtuell unterwegs war.

Flurstücke 019 - Tag 1

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  • Die „Flurstücke“ sind gestartet Foto: Gunnar A. Pier
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  • Die „Flurstücke“ sind gestartet Foto: Gerhard H. Kock
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  • Die „Flurstücke“ sind gestartet Foto: Gunnar A. Pier
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  • Die „Flurstücke“ sind gestartet Foto: Arndt Zinkant
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  • Die „Flurstücke“ sind gestartet Foto: Arndt Zinkant

Zur offiziellen Eröffnung auf dem Platz des Westfälischen Friedens zitiert Oberbürgermeister Markus Lewe einen US-Botschafter, der bei seinem Besuch gesagt habe: „Münster is Magic!“ Hinter dem historischen Rathaus erlebten den atemberaubenden Auftritt von Motionhouse mit ihren fliegenden Blöcken. Und anschließend den berührenden Tanz von sechs jüdisch-orthodoxen Männern über das verzweifelte Verhältnis des Individuellen zur Gruppe auf dem Platz des Westfälischen Friedens am „Dialog für Toleranz“ von Chillida. Mehr Symbolik geht kaum.

Am Hafen konnte das Publikum einer Art Netzwerk-Konzert von Tim Gorinski und Paul Faltz beiwohnen. Je zwei schwarze Zelte nebst Pyramide mit Spot und Lampe, die in unterschiedlichsten Varianten sich vernetzten und mit dem Licht zudem die in den Zelt-Zellen sitzenden Musiker mit zwei natürlichen Instrumenten (Geige und Schlagzeug) sowie elektronischen (Keyboard und Synthesizer).

Die Vorstellungen werden bis Sonntag einige Male wiederholt.

 

 

Wichtige Hinweise

1. Das Institut für unvorhergesehene Zusammenarbeit wurde verlegt: Das Projekt von Gintersdorfer und Klaßen findet nicht mehr am Aasee statt, sondern hinterm Alten Zoo auf dem Gelände des „Lindenhofes“ an der Promenade/Kastellstraße.

2. Die Vorstellung „Fat Facts“ von Angie Hiesl und Roland Kaiser (nicht der aus Münster) findet diesen Freitag bereits um 16.30 Uhr auf der Stubengasse statt. Im Programmheft steht es an einer Stelle für 17.30 Uhr angekündigt.

3. Für Vorstellungen „Boot“ von Vincent de Rooij auf den Harsewinkelplatz gibt es längere Wartezeiten.

4. Für „Walking the Line“ von Benjamin Vandewalle werden eine halbe Stunde vor Abmarsch Karten im Festivalzentrum ausgegeben.

5. Leider muss die Vorstellung der jüdisch orthodoxen Tanzcompagnie Ka‘et Dance um 19 Uhr heute (21.6.) ausfallen. Aber ihr habt die Möglichkeit sie bei ihren anderen Vorstellungen zu sehen. Treffpunkt ist das Festivalzentrum, Alter Steinweg 47, die Vorstellungen sind:
FR, 16 Uhr, Domplatz
SO, 14 Uhr Ludgeristrasse/Vero Moda
SO, 18, Domplatz 

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