Neues Programm im LWL-Planetarium
Mit Neil Armstrong und Buzz Aldrin zum Mond

Münster -

Es war ein Ereignis, auf das die ganze Welt geschaut hat: die Mondlandung am 20. Juli 1969. Das Planetarium des LWL-Museums hat zum 50-jährigen Jubiläum ein neues Programm produziert. Die Zuschauer begleiten die Astronauten von damals noch einmal auf ihrem Flug zum Mond.

Montag, 24.06.2019, 14:00 Uhr
Am 20. Juli 1969 landeten zum ersten Mal Menschen auf dem Mond.
Am 20. Juli 1969 landeten zum ersten Mal Menschen auf dem Mond. Foto: NASA

Vor 50 Jahren, am 20. Juli 1969, landete der erste Mensch auf dem Mond. Zur Feier des Jubiläums hat das Planetarium des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Münster ein neues Programm produziert, welches die Vorgeschichte der ersten bemannten Mondlandung, die Apollo-Missionen der 1960er und 1970er Jahre und die Zukunft der Raumfahrt in den Mittelpunt stellt.

„Apollo - 50 Jahre Mondlandung“ feiert seine Uraufführung im LWL-Museum für Naturkunde mit der Öffentlichkeit am Dienstag (25.6.) um 19.30 Uhr. Das 50-minütige Programm wurde laut einer Pressemitteilung vom LWL-Planetarium in Kooperation mit dem Planetarium Berlin produziert und bietet eine Mischung aus Film und Live-Vortrag. Es ist für Kinder ab acht Jahre geeignet.

Die Astronauten zum Mond begleiten

Die Zuschauer können in der 360 Grad-Projektion die Apollo-11-Astronauten zum Mond begleiten und eine exakte Simulation der letzten fünf Minuten vor dem Aufsetzen mit dem Originalfunkverkehr und dessen Übersetzung hautnah miterleben.

Viele Menschen erinnern sich auch heute noch daran, wie sie die Mondlandung im Sommer 1969 vor dem Fernseher verfolgt haben. "Es war ein Ereignis von Weltrang und wirkt bis heute nach. Sei es, dass man als Kind mit dem „Weltraumfieber“ angesteckt worden ist oder dass die technischen Erneuerungen von damals den Fortschritt von heute mit ermöglicht haben", heißt es in der Ankündigung weiter.

Wettlauf gegen die Sowjetunion

Die Arbeit an den Raumfahrt-Missionen hat bessere und kleinere Computer, neue Fertigungstechniken oder Erfindungen wie Akku-Schrauber hervorgebracht, zu denen es ansonsten erst viel später gekommen wäre.

US-Präsident John F. Kennedy hatte 1961 das Projekt „Apollo“ eingeleitet und das Ziel ausgerufen, innerhalb von neun Jahren zum Mond zu fliegen. Es begann ein beispielloser Wettlauf mit der damaligen Sowjetunion, wer den ersten Menschen auf den Mond bringen kann. Dafür wurden enorme finanzielle Mittel aufgewendet. Allein bei der NASA arbeiteten Mitte der 1960er Jahre 30.000 Menschen und bei Zulieferern über zehn Mal so viele.

Neue bemannte Flüge geplant

Bevor an eine Landung auf dem Mond zu denken war, mussten auf verschiedenen Missionen die bemannten Flüge im All getestet werden. Technische Abläufe mussten geprobt und geeignete Materialien getestet werden, bevor Neil Armstrong und Edwin „Buzz“ Aldrin als erste Menschen mit Apollo 11 auf dem Mond landeten.

Insgesamt haben zwölf Menschen den Mond betreten, zum letzten Mal am 11. Dezember 1972. Wann das nächste Mal ein Mensch den Mond betritt, steht noch nicht fest, doch schon mehre Nationen planen in einigen Jahren Astronautinnen und Astronauten wieder auf den Mond zu schicken.

Nach der Premiere geht es am 2. Juli weiter. Im Juli ist die Show zu wechselnden Zeiten von Dienstag bis Sonntag täglich im Planetarium zu sehen.

Infos zur Show

Eintritt Premiere: 5,50 Erwachsene/3 Euro Kinder.

Eintritt für die Show ab 1. Juli: 7 Euro Erwachsene/4 Euro Kinder

Vorverkauf und Abendkasse: LWL-Museum für Naturkunde, Sentruper Straße 285, 48161 Münster

Weitere Informationen: Telefon 0251.591-6050 (Servicezeiten: Mo-Fr 8.30-12.30 Uhr, Mo-

Do 14-15.30 Uhr) oder unter www.lwl-planetarium-muenster.de .

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