Neues Baugebiet in Albachten
34 Wohnungen an der Lindenallee

Münster-Albachten -

Die Stadt Münster will im Stadtteil Albachten ein weiteres Baugebiet auf den Weg bringen. Es soll schon im Jahr 2021 baureif sein.

Dienstag, 25.06.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 25.06.2019, 20:01 Uhr
Das Projektareal: Hinter dem Zaun befindet sich die Fläche, die schon in zwei Jahren baureif sein soll.
Das Projektareal: Hinter dem Zaun befindet sich die Fläche, die schon in zwei Jahren baureif sein soll. Foto: sch

Läuft alles nach Plan, dann soll das üppig dimensionierte Baugebiet Albachten-Ost im Jahr 2021 baureif sein. 475 neue Wohnungen sollen dort – wie berichtet – entstehen. Hinzukommen soll im münsterischen Stadtteil noch ein weiteres Neubaugebiet, das im Nordwesten des Ortes liegt: „Albachten – Lindenallee / nördliche Flur“ nennt es die Stadtverwaltung. Es soll ebenfalls in zwei Jahren bebaut werden können.

Neuer Wohnraum wird im münsterischen Stadtgebiet überall händeringend gebraucht. Und deshalb verwundert es nicht, dass die Stadt angehenden Häuslebauern auch kleinere Flächen zur Verfügung stellen will. Um eine solche Fläche handelt es sich bei „Albachten – Lindenallee / nördliche Flur“. Das Areal ist nach Angaben des Stadtplanungsamts nur 0,8 Hektar groß und weitgehend im Besitz der Stadt Münster. Es soll Standort 34 neuer Wohneinheiten werden. Geplant sind nach jetzigem Stand 20 Mehrfamilien- sowie 14 Einfamilienhäuser in attraktiver Ortsrandlage.

Vergrößerung des Wohraumangebots

Mit der ins Auge gefassten Errichtung der 34 neuen Wohnungen solle die im Nordwesten des Stadtteils Albachten gelegene Wohnbebauung arrondiert werden, heißt es in der städtischen Beschlussvorlage zur Aufstellung des entsprechenden Bebauungsplans, mit der sich nach der Bezirksvertretung Münster-West (27. Juni) als maßgebliches Gremium der Rat der Stadt Münster auf seiner Sitzung am 3. Juli befassen wird. Eine Änderung des Flächennutzungsplans soll nicht erforderlich sein, da der betreffende Bereich bereits als Wohnbaufläche ausgewiesen ist.

„Das Planvorhaben entspricht der Zielsetzung der Stadt Münster, das Wohnraumangebot im Stadtgebiet durch die Neuausweisung von Bauland deutlich zu erhöhen“, heißt es im Papier zur geplanten Aufstellung des Bebauungsplans. Unter den Voraussetzungen der „Sozialgerechten Bodennutzung in Münster“ und dem Verkauf der überwiegenden Flächenanteile an die Stadt sowie in zeitlicher Priorisierung der künftigen Wohnbauentwicklungen sei „Albachten – Lindenallee / nördliche Flur“ in die – schnell umsetzbare – erste Stufe des münsterischen Baulandprogramms aufgenommen worden.

Wird das in der Planung befindliche Neubaugebiet realisiert, dann dürfte der ein oder andere Euro ins klamme münsterische Stadtsäckel fließen: „Durch die künftige Veräußerung von Baugrundstücken werden Einnahmen für den städtischen Haushalt entstehen“, stellt das Stadtplanungsamt klar.

„Wohnraum, Wohnraum ohne Ende“ 

Bei Albachtener Politikern stoßen die städtischen Pläne für „Albachten – Lindenallee / nördliche Flur“ auf Zustimmung: „Man kann aufgrund des großen Wohnungsbedarfs im Stadtgebiet jedes neue Baugebiet nur begrüßen“, sagt Sven Gotthal. Albachtens christdemokratischer Ratsherr hofft, dass es zügig realisiert werden kann. Auch das Baugebiet Albachten-Ost müsse endlich angegangen werden. Er habe schon von jungen Familien erfahren, die den münsterischen Stadtteil notgedrungen verlassen hätten, weil sie dort keine Baugrundstücke gefunden hätten.

„Wohnraum, Wohnraum ohne Ende“ wünscht sich auch SPD-Bezirksvertreter Raimund Köster. Die Stadt habe lange um das kleine Baugebiet gekämpft, von dem er hoffe, dass es baldigst verwirklicht werde. Aus seiner Sicht sei es auch notwendig, dass neben Albachten-Ost auch das geplante Baugebiet im Bereich der Steinbrede zügig angegangen werde.

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