Skate-Aid beim 24-Stunden-Rennen
Titus stürzt mit Skateboard hinter Rennwagen

Münster -

Das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring ist für das Skate-Aid-Team um Titus Dittmann jedes Jahr ein Highlight. Auch wenn es nicht immer glücklich verläuft. Jetzt ist Titus selbst schwer gestürzt.

Mittwoch, 26.06.2019, 15:30 Uhr aktualisiert: 26.06.2019, 16:01 Uhr
Titus Dittmann wird traditionell auf einem Skateboard gezogen – und stürzte in diesem Jahr schwer.
Titus Dittmann wird traditionell auf einem Skateboard gezogen – und stürzte in diesem Jahr schwer. Foto: Elfimages Elfi Jung

Noch vor einem Jahr musste sich das Team um Skate-Aid-Gründer Titus Dittmann beim ADAC Total 24-Stunden-Rennen am Nürburgring wegen eines Unfalls geschlagen geben. In diesem Jahr kam das Team – wenn auch verspätet – ins Ziel. Pech hatte es dennoch: Titus Dittmann stürzte noch vor dem Rennen schwer. Ein angebrochenes Brustbein und mehrere Prellungen verhinderten seinen Einsatz als Fahrer.

Traditionell wird Titus Dittmann vom Wagen seines Teams bei der Fahrt in die Startaufstellung auf dem Skateboard gezogen. Als dessen Fahrer unvermittelt stark beschleunigte, konnte sich der Münsteraner nicht mehr auf dem Brett halten und stürzte schwer, heißt es in einer Mitteilung von Skate-Aid.

Der „Vater der deutschen Skateboard-Szene“ nahm es jedoch gelassen: „Bei einem Speed Wobble kannst du nix mehr machen, da knallst du einfach nur hin. Jeder weiß, wie sich ein zu schnell gezogener Anhänger aufschaukelt. Aber beim Skateboarden, im Leben sowieso und auch beim Rennsport gilt: Nach dem Hinfallen kommt das Wiederaufstehen. Wir rollen doch für skate-aid. Und da stimmt das Gesamtresultat in diesem Jahr definitiv.“

Aber beim Skateboarden, im Leben sowieso und auch beim Rennsport gilt: Nach dem Hinfallen kommt das Wiederaufstehen.

Titus Dittmann

Nachdem die grüne Dodge Viper CC im vorherigen Jahr nach einem Unfall mit Totalschaden aus dem Rennen ausgeschieden war, wurde der Wagen laut Skate-Aid mittels unzähliger ehrenamtlicher Arbeitsstunden wieder an den Start gebracht.

Am Ende steht Rang 100

Ganz ohne Blessuren ging es auch dieses Jahr nicht vorüber: Nach einem Differentialschaden konnte das Fahrzeug nicht mehr aus eigener Kraft in die Box: Zeitverlust gute vier Stunden. So wurde es letztlich Rang 100 im Gesamtklassement von 155 Startern. Bei Skate-Aid war die Freude groß: Denn die Renn-Teilnahme dient in erster Linie dem Fundraising für Dittmanns Hilfsorganisation. Erstmals wurde ein fünfstelliger Betrag gesammelt.

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