Forschungsfertigung für Batteriezellen
Lewe und Weber kritisieren „schlechte Verlierer“

Münster -

Die Rathaus-CDU hat den Einsatz der münsterischen Forschung und Wissenschaft und der nordrhein-westfälischen Landesregierung bei der Ansiedlung der Forschungsfertigung für Batteriezellen in Münster gewürdigt. Zugleich wiesen die Fraktion und Oberbürgermeister Markus Lewe Kritik an der Standortentscheidung entschieden zurück.

Dienstag, 02.07.2019, 18:30 Uhr aktualisiert: 02.07.2019, 20:29 Uhr
Oberbürgermeister Markus Lewe weist die Kritik an der Standortentscheidung für die Forschungsfertigung für Batteriezellen in Münster zurück.
Oberbürgermeister Markus Lewe weist die Kritik an der Standortentscheidung für die Forschungsfertigung für Batteriezellen in Münster zurück. Foto: Stadt Münster

„Ohne die exzellente Arbeit unserer Hochschulwelt und des Teams von Professor Martin Winter wäre das Riesending nicht hierhergekommen“, sagte der Vorsitzende Stefan Weber am Montagabend vor der CDU-Ratsfraktion.

Früher mit der SPD gewann Bayern, mit Laschet gewinnen Münster und Nordrhein-Westfalen.

Stefan Weber, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion

Nicht zuletzt dem entschlossenen Engagement der Landesregierung und des Ministerpräsidenten Armin Laschet persönlich sei es zu verdanken, dass Münster zum Erfolg gekommen ist. „Früher mit der SPD gewann Bayern, mit Laschet gewinnen Münster und Nordrhein-Westfalen“, sagte Weber und erinnerte an das Jahr 2013. Damals war das ebenfalls hochtechnologische Care-Institut für Arzneimittelforschung wegen mangelnder Unterstützung der damaligen Landesregierung nach Bayern statt nach Münster gegangen.

Derartiges Madigmachen zeichnet schlechten Verlierer aus.

Stefan Weber, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion

Die Kritik der Ministerpräsidenten aus Niedersachsen, Bayern und Baden-Württemberg an der Standortentscheidung der Bundesregierung für Münster wiesen Weber und Oberbürgermeister Markus Lewe zurück. „Die Herren sollen mit dem Versuch aufhören, den Standort Münster zu diskreditieren. Derartiges Madigmachen zeichnet schlechten Verlierer aus“, sagte Weber. Das Institut von Martin Winter sei internationale Spitze.

Wahrscheinlich können wir noch gar nicht ganz ermessen, welche Bedeutung Münster künftig für die E-Mobilität hat.

Oberbürgermeister Markus Lewe

Oberbürgermeister Markus Lewe nannte die Entscheidung der Bundesregierung für Münster als optimalen Standort für die Batterieforschungsfabrik ein starkes Zeichen der Exzellenz des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes. „Wahrscheinlich können wir noch gar nicht ganz ermessen, welche Bedeutung Münster künftig für die E-Mobilität hat“, sagte Lewe. Auch der Oberbürgermeister wies darauf hin, dass in Bayern und Baden-Württemberg „Zeter und Mordio“ gerufen wird, weil die Träume im Süden geplatzt sind.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6744747?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686822%2F
Nachrichten-Ticker