Rat hält sich alle Möglichkeiten offen
Wohin mit dem Stadtmodell?

Münster -

Der Stadthaussaal am Platz des Westfälischen Friedens soll irgendwie zum neuen Standort für das Stadtmodell werden, irgendwie aber auch nicht. So kann man ein von Stadtbaurat Robin Denstorff eingebrachtes Ratspapier verstehen, das dann aber doch in einer deutlich modifizierten Form verabschiedet wurde.

Samstag, 06.07.2019, 11:00 Uhr
Das Münster-Modell des gleichnamigen Vereines hat bislang keine feste Bleibe.
Das Münster-Modell des gleichnamigen Vereines hat bislang keine feste Bleibe. Foto: Verein Münster Modell e.V.

Also: Wenn im Jahr 2020 die laufenden Sanierungsarbeiten im Stadthaus 1 abgeschlossen sind, dann soll auch der stark frequentierte Stadthaussaal eine neue Funktion als „Ort der Partizipation und dialogorientierten Bürgerbeteiligung“ bekommen.

Damit verbunden der Wunsch der Stadtverwaltung, dass das bislang durch verschiedene Räumlichkeiten wandernde Stadtmodell in diesem Raum eine dauerhafte Heimat bekommen soll.

Unterbringung des Modells

Im Zuge der Beratungen über diesen Vorschlag kam es aber zu grundlegenden Änderungen. So wurde von den Kommunalpolitikern festgezurrt, dass der Stadthaussaal für „mindestens 14 bis 16 Wochen“ für Kunstausstellungen zur Verfügung stehen muss. Darüber hinaus wurde festgezurrt, dass die Stadtverwaltung neue Vorschläge für einen „dauerhafte Unterbringung“ des Modells erarbeiten soll.

Der CDU-Ratsherr Dr. Dietmar Erber brachte in der Aussprache schon mal das Stadthaus 4 ins Spiel, das in den kommenden Jahren am Albersloher Weg errichtet werden soll.

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