Franziskanerinnen feiern 175-jähriges Bestehen
„Botschaft für uns heute“

Münster -

Die Ordensgemeinschaft der Mauritzer Franziskanerinnen wird 175 Jahre alt. Zur Feierstunde kam auch Bischof Felix Genn.

Montag, 08.07.2019, 09:00 Uhr aktualisiert: 08.07.2019, 17:34 Uhr
Von Schwester Herbertis (oben links, weiter im Uhrzeigersinn ) erhielt Bischof Genn ein Exemplar eines Buches über die Kongregation. Drei indische Franziskanerinnen gestalteten den Gottesdienst mit, in dessen Mittelpunkt der Ordensgründer Christoph Bernsmeyer stand.
Von Schwester Herbertis (oben links, weiter im Uhrzeigersinn ) erhielt Bischof Genn ein Exemplar eines Buches über die Kongregation. Drei indische Franziskanerinnen gestalteten den Gottesdienst mit, in dessen Mittelpunkt der Ordensgründer Christoph Bernsmeyer stand. Foto: anh

Zum 175. Jubiläum der Gründung der Ordensgemeinschaft der Franziskanerinnen gehörte am Samstag auch ein Pontifikalamt mit dem Bischof von Münster in der Kirche des Mutterhauses neben dem St.-Franziskus-Hospital.

Die Franziskaner gehen zurück auf Franziskus von Assisi; die Kongregation der Franziskanerinnen auf die Gründung durch Pater Christoph Bernsmeyer. 1844 gründete er in Telgte die „Kongregation der Krankenschwestern vom Regulierten Dritten Orden des Heiligen Franziskus“. Sie verbindet die franziskanische Lebensweise mit dem ambulanten Krankendienst in Familien.

Franziskanerinnen feiern ihr 175-jähriges Bestehen

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  • Die Ordensgemeinschaft der Mauritzer Franziskanerinnen wird 175 Jahre alt. Zur Feierstunde kam auch Bischof Felix Genn. Foto: Andreas Hasenkamp
  • Die Ordensgemeinschaft der Mauritzer Franziskanerinnen wird 175 Jahre alt. Zur Feierstunde kam auch Bischof Felix Genn. Foto: Andreas Hasenkamp
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  • Die Ordensgemeinschaft der Mauritzer Franziskanerinnen wird 175 Jahre alt. Zur Feierstunde kam auch Bischof Felix Genn. Foto: Andreas Hasenkamp
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  • Die Ordensgemeinschaft der Mauritzer Franziskanerinnen wird 175 Jahre alt. Zur Feierstunde kam auch Bischof Felix Genn. Foto: Andreas Hasenkamp
  • Die Ordensgemeinschaft der Mauritzer Franziskanerinnen wird 175 Jahre alt. Zur Feierstunde kam auch Bischof Felix Genn. Foto: Andreas Hasenkamp
  • Die Ordensgemeinschaft der Mauritzer Franziskanerinnen wird 175 Jahre alt. Zur Feierstunde kam auch Bischof Felix Genn. Foto: Andreas Hasenkamp
  • Die Ordensgemeinschaft der Mauritzer Franziskanerinnen wird 175 Jahre alt. Zur Feierstunde kam auch Bischof Felix Genn. Foto: Andreas Hasenkamp
  • Die Ordensgemeinschaft der Mauritzer Franziskanerinnen wird 175 Jahre alt. Zur Feierstunde kam auch Bischof Felix Genn. Foto: Andreas Hasenkamp
  • Die Ordensgemeinschaft der Mauritzer Franziskanerinnen wird 175 Jahre alt. Zur Feierstunde kam auch Bischof Felix Genn. Foto: Andreas Hasenkamp
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  • Die Ordensgemeinschaft der Mauritzer Franziskanerinnen wird 175 Jahre alt. Zur Feierstunde kam auch Bischof Felix Genn. Foto: Andreas Hasenkamp
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Mehr als eine Seite füllte die Liste der Gäste und Konvente; Konvente von Ahaus-Wüllen über Löningen bis Werne, Gäste aus dem Direktorium des St.-Franziskus-Hospitals und seiner Stiftung, des Kuratoriums und Oberin Schwester Antonia der „Schwestern vom Guten Hirten“. Auf etwa 300 schätzte Schwester Margareta die Teilnehmerzahl des Pontifikalamtes.

Die Generaloberin Sr. Margarete Ulager begrüßte sie im Namen von Schwester Herbertis, Provinzoberin der deutschen Provinz, Schwester Cäcilia, Oberin des Mutterhauses „und im Namen aller Schwestern – fern und nah“: Die Franziskanerinnen verteilen sich auf Amerika, Indien, Japan, Kasachstan, Korea, die Niederlande, Polen und Vietnam. Eigens aus den USA angereist war Schwester Sherrey, ehemalige Generaloberin. Der Gründer, Pater Christoph Bernsmeyer, habe „auf jene unzerstörbare, rettende Güte und Macht Gottes vertraut, die es ihm ermöglichte, in den widrigen Umständen seiner Zeit treu den Weg mit Gott zu gehen“. Dies sei „auch eine Botschaft für uns heute!“ „Bitten wir darum, dass unser Leben und Handeln immer wieder neu vom Charisma unseres Gründers und vom Mut unserer ersten Schwester inspiriert wird.“

„Eigentlich war das schon Predigt genug“, sagte Bischof Felix Genn zu Schwester Margaretas Worten zur Motivation des Ordens. Er dankte den Franziskanerinnen für ihren Dienst an kranken Menschen und ermunterte sie auf dem Weg in die Zukunft. Von Schwester Herbertis erhielt er das erste Exemplar eines Buches über die Kongregation. Zur Gabenbereitung sang der Chor den Sonnengesang des heiligen Franziskus.

Einen besonderen Ausdruck fand das internationale „Mission Statement“ der Franziskaner: „Wir sind Mitglieder einer internationalen, multikulturellen Kongregation von Franziskanerrennen.“ Zum Sanctus brachten drei indischstämmige Franziskanerinnen, derzeit in Münster und Kiel zu Hause, „Arti“ an den Altar; Symbole der Anbetung der Dreifaltigkeit, wie Schwester Sunnita erläuterte. Hier verbänden sich indische Kultur und katholischer Geist.

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