Neue Leitung beim Sobi
Peeters folgt auf Stockmann

Münster -

Hunderte Veranstaltungen führt das Sozialpädagogische Bildungswerk Münster jedes Jahr durch. Längst ist das Sobi eine Institution weit über die Stadtgrenzen hinaus – seit Kurzem mit einer neuen Leiterin.

Freitag, 12.07.2019, 12:00 Uhr
Ulla Peeters mit dem Team des Sozialpädagogischen Bildungswerks Münster, das seine Räumlichkeiten an der Achtermannstraße 10-12 hat.
Ulla Peeters (l.) mit dem Team des Sozialpädagogischen Bildungswerks Münster, das seine Räumlichkeiten an der Achtermannstraße 10-12 hat. Foto: Björn Meyer

Ab sofort ist das neue Programm des Sozialpädagogischen Bildungswerks Münster (Sobi), das Veranstaltungen bis Juli 2020 beinhaltet, erhältlich. Doch nicht nur das gut 250 Punkte starke Programm ist neu, das Sobi hat mit Ulla Peeters auch eine neue pädagogische Leitung. Sie tritt die Nachfolge der langjährigen Leiterin und Gründerin Mara Stockmann an.

So ganz neu ist Ulla Peeters allerdings genau genommen nicht beim Sobi – nur um nicht zu sagen, dass die 60-Jährige eigentlich bereits eine Institution in dem Bildungswerk ist. Vor 32 Jahren begann sie dort zu arbeiten. Schließlich übernahm die studierte Sozialwissenschaftlerin, die auch über eine kaufmännische Ausbildung verfügt, die Geschäftsleitung.

Veranstaltungen mit Bedacht gewählt

Mit dem Ruhestand ihrer Vorgängerin seien es vor allem pragmatische Gründe gewesen, die dazu führten, dass sie nun Leitung und Geschäftsführung in einer Person vereint. Ob das zukünftig so bleibt? Das werde man sehen, man könne sich ja ausrechnen, dass auch sie nicht mehr allzu viele Jahre beim Sobi bleibe, sagt Peeters mit Blick auf ihr Alter.

Übernommen habe sie indes ein Bildungswerk „auf der Höhe der Zeit, auch wenn es immer etwas zu feilen gibt“, sagt Peeters. Und natürlich gebe es im kommenden Jahr auch wieder eine ganze Reihe neuer Veranstaltungen. Die allerdings seien mit Bedacht gewählt, denn, so Mitarbeiterin Lydia Althoff, man wolle auch den Geist des Sobis nicht außer Acht lassen. Der bestehe zum Beispiel deutlich mehr aus persönlichem Miteinander als aus neuen technischen Hilfsmitteln. „Gerade im sozialen Bereich ist es für die Menschen wichtig, auch analog in Kontakt zu kommen“, fasst Ulla Peeters diesen Gedanken zusammen.

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