Stadtfest „Münster mittendrin“
Suche nach der neuen „Voice of Münsterland“

Münster -

Bislang standen immer Frauen ganz oben auf dem Treppchen: Der Gesangswettbewerb „Voice of Münsterland“ findet auch in diesem Jahr wieder im Rahmen des Stadtfestes statt. Vielleicht kann dieses Mal ja ein Mann zur neuen Stimme des Münsterlandes werden.

Donnerstag, 01.08.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 01.08.2019, 21:08 Uhr
Mit Stimmkarten wählen die Zuhörer, wer den Wettbewerb „Voice of Münsterland“ gewinnt. Bewerben können sich alle, die in MÜnster oder dem Münsterland wohnen oder arbeiten.
Mit Stimmkarten wählen die Zuhörer, wer den Wettbewerb „Voice of Münsterland“ gewinnt. Bewerben können sich alle, die in MÜnster oder dem Münsterland wohnen oder arbeiten. Foto: Matthias Ahlke

Wenn Benjamin Kovacs zur Gitarre greift und anfängt zu singen, werden alle anderen im Raum still. Der 35-jährige Musiker ist einer der Bewerber des Gesangswettbewerbs „Voice of Münsterland“, der im Rahmen des Stadtfestes „Münster mittendrin“ ausgerichtet wird. Kovacs könnte bei der fünften Auflage der erste Mann sein, der gewinnt. „Bis jetzt haben nur Frauen gewonnen“, sagt Ana Voogd, Geschäftsführerin des Stadtfestes.

Der Contest sei eine „fixe Idee“ gewesen, die die Veranstalter vor fünf Jahren zusammen mit der Volksbank hatten, sagt Ralf Bövingloh von „Münster mittendrin“. Die beiden Finalisten treten am 18. August (Sonntag) direkt vor Roland Kaiser auf dem Domplatz auf. Der Sieger gewinnt 400 Euro und einen Tag im Tonstudio. Die Volksbank engagiere sich, weil „man kann sich gar nicht mehr vorstellen, dass es das Stadtfest nicht gibt“, sagt Sabrina Bieschke aus der Marketing-Abteilung.

Mit Bonnie Tyler auf der Bühne

„Einige singen professionell, andere auch nur in der Badewanne“, beschreibt Ralf Bövingloh die Bandbreite der Bewerber. Benjamin Kovacs, der seit drei Jahren in Münster wohnt, singt auf Hochzeiten und stand schon mit Bonnie Tyler auf der Bühne. „Ich habe schon immer viel mit Musik zu tun gehabt“, sagt er.

Einige Jahre sei das Musizieren ins Hintertreffen geraten: „Durch den Umzug nach Münster ist die Musik wieder in mein Leben gekommen.“ Auf den Wettbewerb ist er durch Ana Voogd aufmerksam geworden: „Sie hat mich bei einer Open-Stage-Veranstaltung gesehen und gefragt, ob ich nicht mitmachen möchte.“

Bislang 30 Bewerber

Kosacs ist bislang einer von etwa 30 Bewerbern, die sich für den Contest angemeldet haben. „In den vergangenen Jahren waren es 50 bis 60 Bewerber“, sagt Ana Voogd. Die Veranstalter wissen, dass viele gerne mitmachen möchten, aber „Respekt vor der großen Bühne haben“, sagt Bövingloh. Im ersten Jahr standen etwa 2000 Besucher vor der Bühne – in diesem Jahr werden es zum ersten Mal mehr als 10 000 sein.

Bewerbung für „Voice of Germany“

Die Bewerbungsphase für den Gesangswettbewerb „Voice of Münsterland“ läuft noch bis zum 11. August (Sonntag). Bewerbungsschluss ist um 18 Uhr. Mitmachen können alle, die in Münster oder im Münsterland wohnen oder arbeiten, sagt Ralf Bövingloh von „Münster mittendrin“. Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung sei zudem, dass ein Video mit Gesangseinlage eingereicht wird. Wer mitmachen möchte, kann sich online anmelden. Die Jury wählt aus allen Bewerbern acht bis zehn Kandidaten für das Halbfinale aus. Das Publikum entscheidet, wer ins Finale kommt.

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Das Publikum entscheidet

Das Halbfinale findet bereits am Samstag (17. August) ab 18 Uhr auf der Bühne am Erbdrostenhof statt. Das Publikum selbst entscheidet dabei per Stimmkarte, welche Talente in der Endrunde auf der Bühne stehen. Auch im Finale stimmt das Publikum darüber ab, wessen Stimme in diesem Jahr zur „Voice of Münsterland“ gekürt wird.

Die schönsten Bilder vom Stadtfest "Münster mittendrin" 2018

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  • Mit dem Fassanstich wird das Fest am Freitag offiziell eröffnet.

    Foto: Oliver Werner
  • Am Stadthaus I wird am Freitag ein sogenannter Astrotrainer ausprobiert. 

    Foto: Matthias Ahlke
  • An der Stubengasse stürzen Mutige sich beim Bungee Jumping in de Tiefe.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Ebenfalls an der Stubengasse gibt es Liegestühle für erschöpfte Besucher.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Der Berliner Künstler Norbert Jaschke verwandelte sich mithilfe von Lehm in ein apokalyptisches Kunstwerk. Drei Tage lang saß er jeweils sechs Stunden am Stück auf der Stubengasse.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Am Syndikatplatz wurde viel für Familien geboten.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Auch auf tierische Besucher konnte man beim Stadtfest zählen.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Das Highlight am Freitagabend: Fritz Kalkbrenner spielt am Domplatz.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Lichtinstallationen am Freitagabend auf dem Prinzipalmarkt.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Auf der Feinschmecker-Meile am Prinzipalmarkt sind die Abende gemütlich ausgeklungen.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Viele Fans kamen zum Auftritt der Reisegruppe Hardrock am Samstag.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Die Musikgruppe Skarage spielte Samstag am Drubbel fast zwei Stunden lang.

    Foto: Oliver Werner
  • Am Syndikatplatz bemalten Kinder gemeinsam mit Studentinnen der Kunstakademie Münster einen Bauzaun.

    Foto: Oliver Werner
  • Im Rathaus-Innenhof spielten die Stars des USC Münster mit Kindern Volleyball.

    Foto: Oliver Werner
  • Hans Jolmann (Mitte) stürzt sich am frühen Samstagabend aus 70 Metern Höhe in die Tiefe. Damit war er der älteste Bungee-Springer auf der Stubengasse.

    Foto: Oliver Werner
  • Bäckermeister Christopher Krimphove (links) überreicht Jan Delay eine Torte mit Hut und Brille. 

    Foto: Oliver Werner
  • Auch die ganz Kleinen kamen auf ihre Kosten.

    Foto: Oliver Werner
  • Artisten auf dem Prinzipalmarkt am Samstag.

    Foto: Oliver Werner
  • Am Lamberti-Brunnen stand ein Element aus Pappe des Eisenman-Brunnens.

    Foto: Oliver Werner
  • Jongleure vor der Lambertikirche am Samstag.

    Foto: Oliver Werner
  • Nicht nur die Kleinen hatten Spaß an den vielen Spiel- und Mitmachaktionen.

    Foto: Oliver Werner
  • Auf dem Prinzipalmarkt gab es ganz besondere Spezialitäten.

    Foto: Oliver Werner
  • Das Highlight am Samstagabend: Jan Delay auf der Bühne am Domplatz. 

    Foto: Matthias Ahlke
  • Roland Kaiser wirft am Sonntag gemeinsam mit Fans Münzen in den Lambertibrunnen. 

    Foto: Matthias Ahlke
  • Einen spektakulären Ausblick hatte man vom Bungee-Jumping-Turm.

    Foto: Matthias Ahlke
  • René Michel, dessen Künstlername Peat Miles ist, bei seinem Auftritt als Finalist bei "Voice of Münsterland".

    Foto: Matthias Ahlke
  • Dalia Häßicke gewann am Sonntagabend beim Finale des Gesangswettbewerb "Voice of Münsterland".

    Foto: Matthias Ahlke
  • Die Finalisten Dalia Häßicke (2.v.l.) und René Michel (r.) des Gesangswettebwerbs "Voice of Münsterland" mit Roland Kaiser (l.) und den Moderatoren der Show.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Zahlreiche Fans unterstützten Roland Kaiser am Sonntagabend.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Roland Kaiser – hier im Duett mit Background-Sängerin Christiane Eiben – begeisterte 9000 Fans am Sonntagabend auf dem Domplatz.

    Foto: Matthias Ahlke
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