A 43: Brand und Unfall
Feuerwehrmann rettet sich durch Sprung an die Seite

Nottuln -

Nach einem Pkw-Brand ist es am Samstagabend auf der A 43 zwischen Nottuln und Senden zu einem Verkehrsunfall gekommen. Es gab vier Verletzte. Ein Feuerwehrmann aus Appelhülsen konnte sich aus einer brenzligen Situation retten.

Sonntag, 04.08.2019, 13:16 Uhr aktualisiert: 04.08.2019, 16:02 Uhr
(Symbolbild)
(Symbolbild) Foto: Klaus de Carné

Bei einem Verkehrsunfall nach einem Pkw-Brand auf der A 43 zwischen Nottuln und Senden sind am Samstagabend vier Menschen verletzt worden. Ein bei der Brandbekämpfung eingesetzter Feuerwehrmann aus Appelhülsen musste sich aufgrund des Unfallgeschehens mit einem Sprung aus dem Gefahrenbereich retten, um nicht von einem Unfallfahrzeug erfasst zu werden, teilte die Autobahnpolizei Münster mit.

Den Ermittlungen zufolge geriet am Samstagabend (3. August) gegen 20.20 Uhr auf der A 43 zwischen den Ausfahrten Nottuln und Senden der Motor eines Pkw in Brand. Zur Unterstützung der Löscharbeiten auf dem Seitenstreifen musste der rechte Fahrstreifen kurzfristig gesperrt werden, teilte die Polizei mit.

Vier Personen in Krankenhäuser eingeliefert

Eine 32-jährige Pkw-Fahrerin habe diese Engstelle zu spät bemerkt und sei mit ihrem Audi vom linken auf den rechten Fahrstreifen ausgewichen, um nicht mit dem vor ihr abbremsenden Fahrzeug zu kollidieren. Die Polizei: „Durch dieses Fahrmanöver prallte sie gegen einen VW, mit dem eine 67-Jährige aus Münster den rechten Fahrstreifen befuhr. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der VW über den linken Fahrstreifen, touchierte einen Chevrolet-Pkw und kam an der Mittelstreifentrennung der Autobahn zum Stehen.“

Der 37-jährige Chevrolet-Fahrer aus Kassel blieb unverletzt, Rettungskräfte brachten die beiden Pkw-Fahrerinnen sowie zwei drei und fünf Jahre alte Kinder aus dem Audi in münsterische Krankenhäuser, die alle Personen nach ambulanter Versorgung verlassen konnten.

Sprung aus Gefahrenbereich

Ein bei Löscharbeiten an dem brennenden Fahrzeug eingesetzter Feuerwehrmann der Freiwilligen Feuerwehr Appelhülsen musste sich aufgrund des Unfallgeschehens mit einem Sprung aus dem Gefahrenbereich retten, um nicht von einem Unfallfahrzeug erfasst zu werden.

Die stark beschädigten Unfallfahrzeuge Audi und VW mussten abgeschleppt werden, insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 15 000 Euro.

Der Verkehr in Richtung Münster war für rund 90 Minuten durch die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten eingeschränkt.

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