Songcontest bei "Münster Mittendrin"
Til Ormeloh ist die „Voice of Münsterland“

Münster -

Der Sieger des Wettbewerbs „Voice of Münsterland“ heißt Til Ormeloh. Der 18-Jährige glänzte beim Finale auf dem Domplatz mit dem Song „The show must go on“ von Queen. Das Publikum bejubelte seinen Auftritt.

Montag, 19.08.2019, 13:20 Uhr aktualisiert: 19.08.2019, 14:07 Uhr
Til Ormeloh (2.v.l.) siegt beim Wettbewerb „Voice of Münsterland“. Mit auf dem Bild (v.l.): Moderator Ekki Kurz, Volksbank-Vorstand Friedhelm Beuse, die Finalisten Abe und Burnd Biller sowie Stadtfest-Chefin Ana Voogd.
Til Ormeloh (2.v.l.) siegt beim Wettbewerb „Voice of Münsterland“. Mit auf dem Bild (v.l.): Moderator Ekki Kurz, Volksbank-Vorstand Friedhelm Beuse, die Finalisten Abe und Burnd Biller sowie Stadtfest-Chefin Ana Voogd. Foto: Matthias Ahlke

Was für eine Stimme! Schon nach wenigen Sekunden bricht das Publikum in Jubel aus. Der 18-jährige Til Ormeloh hat sich den legendären Queen-Song „The show must go on“ für seinen Auftritt beim Finale des Stadtfest-Wettbewerbs „Voice of Münsterland“ ausgesucht.

Unfassbar: Nicht nur seine Gestik erinnert an den legendären Freddie Mercury, auch stimmlich ist er verdammt nah an seinem Idol. Als er die Bühne verlässt, ist jedem auf dem Domplatz klar, dass er den Wettbewerb gewonnen hat.

Dabei waren die anderen Finalisten gar nicht schlecht. „Earpluggz“ nennen sich Burnd (37) und Abe Biller (40). Sie tragen weite Baggy-Jeans und übergroße T-Shirts der Chicago Bulls – das Outfit der Rapper der 80er- und 90er-Jahre. Auf dem Domplatz präsentieren sie den Song „Smile“, der englische Text stammt von ihnen, bei der Musik handelt es sich um Michael Jacksons „Billie Jean“.

Vor so einem großen Publikum haben wir noch nie gestanden.

Kandidat Abe Biller

„Früher sind wir schon mal in Clubs aufgetreten. Aber vor so einem großen Publikum haben wir noch nie gestanden“, verrät Abe Biller dem Publikum. Er arbeitet als stellvertretender Pflegedienstleiter in einem Seniorenheim in Schwerte, sein Bruder als Krankenpfleger in einem Dortmunder Krankenhaus.

Kurz vor ihrem Auftritt haben sie sich hinter der Bühne von Roland Kaiser eine CD signieren lassen. „Der ist einfach groß“, schwärmt Burnd Biller. Dann betreten sie die Bühne, rufen „Let‘s go“ – und rappen los.

Roland Kaiser bei „Münster Mittendrin“ 2019

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  • Heimspiel für Roland Kaiser: Auf dem Domplatz seiner Wahlheimat Münster gab der Schlagersänger am Sonntagabend ein Konzert.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Das Konzert fand im Rahmen des Stadtfests „Münster Mittendrin“ statt.

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  • Es war das dritte Mal, dass Kaiser beim Stadtfest auf der Bühne stand.

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  • Der 1952 in Berlin geborene Sänger lebt seit vielen Jahren in Münster.

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  • Rund 10.000 Kaiser-Fans füllten den Domplatz.

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  • Das Konzert am Sonntagabend war der Abschluss des dreitägigen Stadtfests „Münster Mittendrin“ 2019.

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Keine Chance trotz erstklassiger Performance

Sie liefern eine erstklassige Performance ab, doch gegen Til Ormeloh haben die beiden keine Chance. Der 18-Jährige hat kürzlich sein Abitur am Ratsgymnasium bestanden und ist aktuell am Theater Münster. Er hat schon in Musicals getanzt und gesungen, nimmt zurzeit außerdem Gesangsunterricht an der Musikschule Münster. „Demnächst möchte ich mich gerne für ein Schauspiel- oder Musicalstudium bewerben“, sagt Til.

Er hat eine von Gott gegebene Stimme.

Moderator Ekki Kurz

 

Til Ormeloh ist die „Voice of Münsterland“

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„Er hat eine von Gott gegebene Stimme“, kündigt ihn Moderator Ekki Kurz („Starlight Excess“) an. Schnell ist klar, dass er nicht übertrieben hat. Til Ormeloh liefert einen überwältigenden Auftritt ab, den in dieser Qualität wohl kaum jemand auf dem Domplatz erwartet haben dürfte. Man merkt ihm seine Musical-Erfahrung an – musikalisch, aber auch mit Blick auf seine Performance. Selbstbewusst fordert er das Publikum auf, die Hände in die Höhe zu heben. „Das ist das Bild, das ich mit nach Hause nehmen werde“, sagt der sympathische 18-Jährige.

Wiedersehen beim nächsten Stadtfest

Die Abstimmung fällt eindeutig aus. Til erhält von der Volksbank Münster 400 Euro und darf einen Tag in einem professionellen Tonstudio verbringen. Außerdem ist ihm ein Auftritt beim nächsten Stadtfest sicher. Mit einer vom Publikum lautstark geforderten Zugabe verabschiedet er sich: „I` do anything for love“ von Meat Loaf. Auch diesen Auftritt absolviert das Riesentalent mit Bravour.

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