Bau einer Teststrecke am Kanal startet Montag
Licht für Radler und Fußgänger

Münster-Hiltrup -

Licht an bei Bedarf für Radfahrer und Fußgänger – das soll bald entlang einer 1,5 Kilometer langen Teststrecke am Kanal möglich sein. Am Montag (2. September) werden die Arbeiten in Hiltrup starten.

Dienstag, 27.08.2019, 10:42 Uhr aktualisiert: 27.08.2019, 16:04 Uhr
An dieser Fahrradstraße installiert das Amt für Mobilität und Tiefbau eine intelligente Beleuchtung.
An dieser Fahrradstraße installiert das Amt für Mobilität und Tiefbau eine intelligente Beleuchtung. Foto: Stadt Münster

Das städtische Amt für Mobilität und Tiefbau beginnt dann auf der Kanalpromenade zwischen Vahlbusch und Osttor mit den Arbeiten für die intelligente Straßenbeleuchtung. Auf der Fahrradstraße entsteht bis Mitte November die 1,5 Kilometer lange Teststrecke, heißt es in einer städtischen Pressemitteilung.

Ohne Verkehr weniger Licht

Dort schaltet sich die Beleuchtung – gesteuert durch Sensoren – ein, wenn sich auf der Route Radfahrer oder Fußgänger befinden. Wenn keine Verkehrsteilnehmer unterwegs sind, wird das Beleuchtungsniveau abgesenkt. Das kommt Tieren und der Umwelt zugute und spart Energie. Der Testlauf ist bis März 2020 geplant, Befragungen und Tests sollen durchgeführt werden. Danach soll der gesamte Kanalseitenweg mit intelligenter Beleuchtung ausgestattet werden.

Radwegenetz soll attraktiver werden

Die Bauarbeiten sind für Verkehrsteilnehmer nur mit geringen Behinderungen verbunden. Sie sind zugleich Auftakt zu einer Reihe weiterer Arbeiten, mit denen auf Beschluss des Rates das Radwegenetz in Münster deutlich attraktiver werden soll. Dazu gehört ein komfortabler, mindestens drei Meter breiter Radweg mit Asphaltbelag auf der 28 Kilometer langen Kanalstrecke zwischen den Stadtgrenzen Greven und Senden. Diese Radroute entlang des Dortmund-Ems-Kanals spielt künftig eine wesentliche Rolle im Haupt-Radroutennetz der Stadtregion Münster. Wann mit dem Bau begonnen werden kann, ist noch offen. Erst im Juli hat der Rat die Stadtverwaltung beauftragt, die notwendigen Vereinbarungen zu treffen und anschließend mit den Planungen zu beginnen.

Radverkehr gewinnt an Bedeutung

„Die Bedeutung des Radverkehrs im Alltag wird weiter steigen, nicht zuletzt dank erhöhter Reichweiten von Fahrrädern durch immer mehr E-Bikes“, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Die ökologischen, ökonomischen und gesundheitlichen Vorteile lägen auf der Hand. Deshalb verfolge bereits das 2016 beschlossene „Radverkehrskonzept – Münster 2025“ das Ziel, den Anteil des Radverkehrs am Verkehrsgeschehen auf 50 Prozent zu steigern.

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