Prozessauftakt am Landgericht
Vorwurf des schweren sexuellen Missbrauchs an Kindern: Hauptangeklagter gesteht

Münster -

Der Andrang war groß, doch der Prozess gegen drei Männer, denen schwerer sexueller Missbrauch an Kindern zur Last gelegt wird, fand zu großen Teilen unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Einer gestand, zwei bestritten die ihnen zur Last gelegten Taten. Von Björn Meyer
Freitag, 30.08.2019, 18:15 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 30.08.2019, 18:15 Uhr
Dem Hauptangeklagten Johannes J. (r.) werden acht Fälle schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern sowie in einem Fall Beihilfe dazu vorgeworfen. Einem 50-Jährigen (hinten r.) wird eine Tat zur Last gelegt. Einem Mann aus Everswinkel (l.), der sich vor Prozessbeginn hinter einer Mappe versteckt, wird ebenfalls eine Tat vorgeworfen.
Dem Hauptangeklagten Johannes J. (r.) werden acht Fälle schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern sowie in einem Fall Beihilfe dazu vorgeworfen. Einem 50-Jährigen (hinten r.) wird eine Tat zur Last gelegt. Einem Mann aus Everswinkel (l.), der sich vor Prozessbeginn hinter einer Mappe versteckt, wird ebenfalls eine Tat vorgeworfen. Foto: Oliver Werner
Mit gesenktem Blick und gefalteten Händen betritt der 38-jährige Hauptangeklagte Johannes J. am Freitagmorgen den bis auf den letzten Platz gefüllten Gerichtssaal A 23 des Landgerichts. Seine Gesichtszüge drücken Scham aus, einen Blick in den Zuschauerbereich wagt er nicht. Längst muss er ahnen, dass dort auch Bekannte und langjährige Weggefährten Platz genommen haben.
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