Riesenspaß auf dem Aasee
Tretbootrennen mit Rekordergebnis

Münster -

Die kreative Kraftanstrengung hat sich für die 25 Teams gelohnt, und auch der Reinerlös ist toll: Beim 8. Tretbootrennen auf dem Aasee kamen am Sonntag insgesamt 21 575 Euro für die Kinderkrebshilfe zusammen.

Sonntag, 01.09.2019, 17:00 Uhr
Ehrgeiz, Kraft und jede Menge Spaß: Auch das 8. Tretbootrennen am Sonntag auf dem Aasee zugunsten der Kinderkrebshilfe begeistert die Akteure auf dem Wasser und die Zuschauer an Land.
Ehrgeiz, Kraft und jede Menge Spaß: Auch das 8. Tretbootrennen am Sonntag auf dem Aasee zugunsten der Kinderkrebshilfe begeistert die Akteure auf dem Wasser und die Zuschauer an Land. Foto: hpe

„Eigentlich müsste der ganze Aasee tanzen, so ein Ergebnis ist der helle Wahnsinn!“ Johannes Branderhorst, Cheforganisator des 8. Tretbootrennens am Sonntag auf dem Aasee, hüpft schon vor dem Ende der Wettbewerbe vor Freude auf dem Bootssteg. Denn das Spendenergebnis für die Kinderkrebshilfe steht schon fest, bevor die Teams mit viel Ehrgeiz in kleinen Booten kräftig in die Pedale treten.

21 575 Euro sind für die Kinderkrebshilfe zusammengekommen und das ist ein neuer Rekord für die beliebte Benefizveranstaltung in den Stunden vor dem Wilsberg-Promikellnern an den Aasee-Terrassen. Im vergangenen Jahr kamen 16 700 Euro zusammen. Sieger wurde „Ichwillgartenmoebel.de“ vor „Condecco“ und „goldmarie design & Gin Luum“.

Und das Wetter ist „aus sportlicher Sicht optimal“, so Branderhorst. Statt 33 Grad und Sonne wie noch am Samstag bleibt der Himmel bedeckt und bei gut 20 Grad gibt es auch keine Hitzeopfer in den Booten, die Segelschulchef Peter Overschmidt für die Rennveranstaltung zur Verfügung gestellt hat.

Unter den 25 Teams von den „Emshaien“ über das „Schutzengel-Team“ bis zu den „Lahmen Enten“ sind auch die „Frechen Früchtchen“. Die Naturburschen vom „Obstgarten“ am Bohlweg sind seit 2012 und damit von Anfang an mit dabei, Sprecher Sebastian Draba ist von der Organisation der Großveranstaltung für den guten Zweck begeistert: „Branderhorst und seine Mannschaft machen das einfach gut. Wir treffen hier viele Freude wieder und die ganze Aktion ist ein Riesenspaß für Akteure und Publikum.“ Groß trainiert haben die „Frechen Früchtchen“ auch im achten Wettbewerbsjahr nicht, ganz nach dem olympischen Gedanken ist „die Teilnahme und ein Platz unter den ersten 24 wichtig“. Eine gewisse Taktik haben die „Früchtchen“ inzwischen entwickelt. „Die Schweren sitzen bei uns vorn, damit der Schwerpunkt nicht hinten liegt und wir besser treten können“, so Draba.

Für die knapp 100 Meter brauchen die ehrgeizigen Viererteams zwischen 38 und 60 Sekunden, als schlagfertiger Moderator gefällt erneut Jochen Temme. Seine Ansprachen motivieren Hobbysportlern zu Höchstleistungen und Zuschauer zum anfeuernden Applaus.

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