„Nachts im Zoo“
Zauber der Tropennacht

Münster -

Einen entspannten Abend verbringen und dabei den Zoo erleben: Das ist der Ansatz von „Nachts im Zoo“. 3800 Besucher waren am Samstagabend dabei.

Sonntag, 01.09.2019, 18:29 Uhr aktualisiert: 01.09.2019, 18:44 Uhr
Den Zoobesuchern wurde zu später Stunde unter anderem ein spektakuläres Showprogramm mit Fackeln geboten.
Den Zoobesuchern wurde zu später Stunde unter anderem ein spektakuläres Showprogramm mit Fackeln geboten. Foto: Oliver Werner

Nachts ist es im Zoo einfach galaktisch. Das kann man durchaus so interpretieren, dass der Samstagabend im Allwetterzoo so richtig gut war – also galaktisch. „Nachts im Zoo“ hatte aber auch etwas mit Galaxien zu tun, also mit dem Universum. Ein bisschen jedenfalls. Dafür sorgte die Star-Wars-Fangruppe „cantina-base 7-17“, die auf dem Zoogelände kleine und große Besucher in den Bann zog.

Die „galaktischen Krieger“, die allerdings harmlos auftraten, gehörten mit vielen anderen Show-Acts zum Programm der Nacht im Zoo. 3800 Besucher erlebten bei Temperaturen knapp unter 30 Grad einen Sommerabend mit leichter Tropenhaus-Atmosphäre: „Zoo pur“ in Abenddämmerung und Dunkelheit, die von Flammschalen und Lichteffekten stimmungsvoll illuminiert wurde.

„Nachts im Zoo“: 3800 Besucher

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Informationen gab es gleich am Eingang. Dort stellte sich die Zooschule vor und fand das Interesse vor allem junger Besucher. So erläuterte Zooschullehrerin Dorle Hermes dem gespannt lauschen Publikum – darunter auch Pia (sechs Jahre), ihr drei Jahre älterer Bruder Kai und Romy Bauhaus, die Mutter der beiden Kinder – zum Beispiel Einzelheiten aus dem Leben von Flughunden und anderen nicht so ganz bekannten Tieren. Die Zooschule gibt es bereits seit 40 Jahren. Dort engagieren sich Lehrkräfte von allgemeinbildenden Schulen, die den Schülerinnen und Schülern Verständnis für Tier und Natur vermitteln.

Information stand auch in vielen anderen Bereichen hoch im Kurs. Beispiel Seelöwen. Was fressen sie? Wie alt sind die Tiere? Wie oft werden sie gefüttert? Das Zoo-Team gab gern und ausführlich Auskunft. Nowa ist übrigens das jüngste Tier im Seelöwenbecken (ein Jahr alt) und frisst jeden Tag zwei Kilogramm Fisch. Und: Elf Seelöwen gibt es im Zoo.

Bei den Elefanten diskutierten einige Jugendliche darüber, welche Tiere Stoßzähne haben. „Die Frauen haben keine Stoßzähne,“ meinte einer aus der Gruppe. Auskunft gibt Google: Beim asiatischen Elefanten haben die weiblichen Tiere für gewöhnlich keine Stoßzähne, in Afrika haben auch die Elefantenkühe ausgebildete Stoßzähne. Also geklärt.

Einen entspannten Abend verbringen und dabei den Zoo erleben: Das ist der Ansatz von „Nachts im Zoo“. Die Veranstaltung wird zweimal jährlich angeboten – mit immer neuen Programmpunkten und immer zufriedenen Gästen aus Münster und benachbarten Regionen, was die Kennzeichen der Autos auf dem Parkplatz erkennen lassen.

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