Campus Knifte
Technische Talentförderung

Münster -

Technik wird für die Zukunft immer wichtiger: Aus diesem Grund soll das Future-Lab schon früh das Interesse der Jugend an Technik wecken.

Donnerstag, 05.09.2019, 14:00 Uhr
Bühnentechnik, Licht und Programmieren: Das Future-Lab und seine Arbeit wurde von Robert Holtstiege (r.) bei der Aktion Campus Knifte vorgestellt.
Bühnentechnik, Licht und Programmieren: Das Future-Lab und seine Arbeit wurde von Robert Holtstiege (r.) bei der Aktion Campus Knifte vorgestellt. Foto: Röttig

Es sind die Techniken der Zukunft: IT und Computer bestimmen nicht nur schon jetzt unseren Alltag, sondern die Bedeutung wird in den kommenden Jahren noch weiter wachsen. Dieser Überzeugung sind Robert und Afra Holtstiege. Und so haben die Unternehmer kurzerhand ein besonderes Thema für die Aktion „Campus Knifte“ überlegt: das „Future-Lab“. „Damit wollen wir die Begeisterung der Jugendlichen für die neuen Technologien schon im Schulalter wecken“, so Robert Holtstiege.

Um den passenden Rahmen für die Brotzeit zu schaffen, waren die Tische im Foyer der Bezirksregierung dazu rot-weiß geschmückt; frisches Brot, Käse und Schinken warteten auf die zahlreichen Besucher. Doch zuvor erklärte Holtstiege erst einmal, was es mit dem Future-Lab und der Gesamtschule Münster-Mitte, die ebenfalls vertreten war, auf sich hat: „Wir haben bei uns im Unternehmen im Rahmen der Aktion Future-Lab Schüler gleich in zwei Bereiche eingeladen.“ Für eine Woche konnten Kinder der achten Klasse Erfahrungen mit der Programmierung von Bühnentechnik sammeln, während sich die Schüler der Jahrgangsstufe elf gleich schwierigen Programmierungsaufgaben stellten. „Dabei ist eine Art programmierbarer Würfel entstanden“, so der Unternehmer. In dem stecke allerdings eine ganze Menge Arbeit: „Die Schüler mussten den Würfel nicht nur zusammenbauen und eine ganze Menge löten, sondern danach auch die Programmierung erstellen und dafür sorgen, dass wirklich alles funktioniert.“

Schulleiterin Kathi von Hagen war voller Begeisterung bei der Sache, als sie von den tollen Erfahrungen mit dem Future-Lab berichtete. „Es war eine unglaubliche Erfahrung für unsere Schüler.“ Denn in der Gesamtschule könne man schon sehr viel abbilden, „aber im Rahmen der Aktion bewegt sich alles einfach auf einem anderen Level“, so ein Lehrer. Von Hagen ergänzte zudem: „Die Schüler kamen alle mit leuchtenden Augen wieder.“

Für Holtstiege war die Aktion nicht nur ein großer Erfolg, sondern auch zwingend notwendig hinsichtlich der Nachwuchsgewinnung. „Das macht schon jeder Fußballverein: Man fördert die Talente, warum sollten wir das in unserer Branche nicht auch machen?“

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