2. Werkstattgespräch zum Bremer Platz
Der Wunschzettel ist lang

Münster -

Die „Szene“, Ordnungsbehörden, soziale Einrichtungen, Anwohner oder das Gewerbe – die Liste, derer, die Interesse an der zukünftigen Umgestaltung des Bremer Platzes haben, ist lang. Daraus entstand eine lange Wunschliste. Jetzt stellten drei Planungsbüros ihre Pläne vor.

Freitag, 06.09.2019, 13:20 Uhr aktualisiert: 06.09.2019, 13:43 Uhr
Beate Volkamp und Martin Seebauer leiteten als Moderatoren den Abend in der Halle Münsterland.
Beate Volkamp und Martin Seebauer leiteten als Moderatoren den Abend in der Halle Münsterland. Foto: Luca Pals

Am Donnerstag fand das zweite Werkstattgespräch zur Umgestaltung des Bremer Platzes in der Halle Münsterland statt. Martin Seebauer und Beate Volkamp führten durch den Abend, die drei Planungsbüros stellten ihre Ideen vor und diskutierten im Anschluss mit den Besuchern.

Zusammenfassende Ideen werden im Oktober im dritten Werkstattgespräch vorgetragen. Der zuständige Beirat wird dann seine Empfehlungen an die Stadt Münster aussprechen.

Das schlagen die Planungsbüros vor

Drei Planungsbüros – drei unterschiedliche Ideen und Vorstellungen: Das Büro Latz+Partner möchte „Bewegung in den Park“ bekommen. Dadurch solle der „Verkehrsknotenpunkt“ gelockert werden. Die Planer stellen sich eine zusätzliche Promenade an der Ostseite vor, die Aktivitäten rund um den Platz sollen integriert werden: „Zurzeit ist der Platz noch sehr introvertiert.“

Der Platz sei für alle da, die unterschiedlichen Gruppen müssten miteinander verbunden werden. Trotzdem sollten Ruhebuchten entstehen, in denen vor allem die Szene sich zurückziehen könne.

Ein Platz für alle

Auch für das Büro „brandenfels“ aus Osnabrück ist der Bremer Platz ein „Platz für alle.“ Sie wollen ihn dreiteilen, den Park näher an die Häuserwand bringen. Dazu eine Fontänenwelt in Bahnhofsnähe und einen „Treffpunkt in sich“ für die Szene.

Das Büro FSWLA beschloss die Runde. Es spricht sich für einen doppelstöckigen Fahrradparkplatz aus. Außerdem müsse der zentrale Platz „noch grüner werden.“ Sie wollen die Szene besonders im Norden ansiedeln, im Südosten Spielgeräte für Familien mit Kindern sowie eine Bühne mit Sitzbänken aufbauen.

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