Umfangreiches Programm am Domplatz
Langer Freitag feiert fünf Jahre Museumsneubau

Münster -

Das LWL-Museum für Kunst und Kultur beherbergt nicht nur Kunst – seit der Eröffnung des Anbaus 2014 ist das Museum auch selbst ein Kunstwerk, das verspielten Neorenaissance-Stil mit gradliniger Moderne kombiniert. Der fünfte Geburtstag des Neubaus wird am langen Freitag (13. September) ausgiebig gefeiert.

Donnerstag, 12.09.2019, 11:00 Uhr aktualisiert: 12.09.2019, 11:54 Uhr
Zur Feier des Museumsneubaus, der vor fünf Jahren eröffnet wurde, lädt das LWL-Museum für Kunst und Kultur am Freitag zu einem langen Abend mit umfangreichem Programm ein.
Zur Feier des Museumsneubaus, der vor fünf Jahren eröffnet wurde, lädt das LWL-Museum für Kunst und Kultur am Freitag zu einem langen Abend mit umfangreichem Programm ein. Foto: LWL/Hanna Neander

Der lange Freitag im LWL-Museum für Kunst und Kultur am Domplatz steht in diesem Monat im Zeichen der Neubaueröffnung vor fünf Jahren. Am Freitag (13. September) können die Besucher das Museum, das am 19. September 2014 seine Türen öffnete, bis Mitternacht erkunden.

Dabei beinhaltet das Programm sowohl gewohnte Formate – etwa die Tour durch die Museumsbibliothek um 19 Uhr oder diverse Führungen durch die Sammlung – wie auch zahlreiche Rundgänge und Veranstaltungen, die eigens für diesen Tag angeboten werden.

Otto Pienes seine Kunst im öffentlichen Raum

Hierzu zählt das Kunstgespräch „Meine Licht-Blicke“ zu Otto Piene und der Künstlervereinigung ZERO, in der es unter anderem um Pienes „Silberne Frequenz“ geht, die an der Außenfassade des Neubaus erstrahlt. Dem Gedanken von der Kunst im öffentlichen Raum, der im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe auch durch die Skulptur-Projekte präsent ist, widmet sich ein weiteres Kunstgespräch um 21.30 Uhr.

Die Mischung von Altem und Neuem schlägt sich in der Verknüpfung des Neorenaissance-Baus aus dem Jahr 1908 und dem von Staab Architekten Berlin entworfenen Neubau nieder. Die Teilnehmerinnen des Gesprächs „Kontraste – Bockhorster Kreuz und Koki Tanaka. Verzahnung von Werk und Raum“ um 19.30 Uhr können dieses Neben- und Miteinander verschiedener Zeiten an einem Ort ergründen.

Museumsdirektor spricht über persönliche Erfahrungen

Zu den Höhepunkten des Abends zählen die Vorführung der Filmbiografie „Beuys“ um 20 Uhr und „Mein Lieblingsort im Museum“ um 22.30 Uhr, wenn Dr. Hermann Arnhold, seit 2004 Museumsdirektor, Einblicke in seine persönlichen Erfahrungen mit dem Museum und der Architektur gewährt.

Neben weiteren Angeboten stehen Einblicke in die Provenienzforschung der Referentin Eline van Dijk um 18.45 Uhr oder die Projektionsarbeit „A Thought of Flying“ von Effrosyni Kontogeorgou um 20.30 Uhr auf dem Programm.

Ausblick auf Ausstellung 2020

Die Kuratorin für Mittelalterkunst, Dr. Petra Marx, beweist um 14 Uhr zudem, dass es am langen Freitag nicht nur um einen Blick zurück geht: In der halbstündigen Kuratorinnenführung gibt sie erste Hinweise auf die Ausstellung „Passion Leidenschaft. Die Kunst der großen Gefühle“, die im Herbst 2020 mehr als 120 Werke der verschiedensten Gattungen versammelt. Marx als Initiatorin der Ausstellung spricht über das „Drama der Geschlechter“, das eines der sechs Kapitel der Ausstellung darstellt.

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Reservierungen von Teilnehmerkarten zu den Touren sind über den Besucherservice oder an der Kasse möglich. Der Eintritt ist ab 18 Uhr frei, die Touren kosten zwei Euro pro Teilnehmerin.

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