Über 900 Schüler beim Kinder-Friedenstreffen
Einsatz für eine bessere Welt

Münster -

Für ein friedliches Miteinander im Einklang mit der Natur gingen am Donnerstag über 900 Grundschüler auf die Straße. Beim 22. Kinder-Friedenstreffen auf dem Domplatz trugen die Kinder Botschaften in vielen Sprachen vor.

Donnerstag, 12.09.2019, 20:30 Uhr
Gemeinsam mit der Kinderlieder-Band Karibuni sangen die Grundschüler Friedenslieder auf dem Domplatz.
Gemeinsam mit der Kinderlieder-Band Karibuni sangen die Grundschüler Friedenslieder auf dem Domplatz. Foto: Matthias Ahlke

„Wir sind Kinder einer Welt“ schallt es aus über 900 Kehlen über den Domplatz. An der Bühne, auf der die Band Karibuni zum Mitsingen auffordert, hängt das Wort Frieden in zahlreichen Sprachen, denn Internationalität wird beim 22. Kinder-Friedenstreffen groß geschrieben.

Kinder neun münsterischer Grundschulen sowie der Regenbogenschule tragen nach ihrem Sternmarsch zum Domplatz ihre selbst verfassten Friedens-Botschaften in vielen Sprachen dieser Welt vor und demonstrieren zugleich, wie bunt die Klassen in Münster gemischt sind.

Friedenswunsch auf Koreanisch

„Wir von der Hermannschule wünschen uns ein friedliches Zusammenleben aller Menschen in einer geschützten Natur“, spricht ein kleiner Junge auf Koreanisch ins Mikro. „Und wir wünschen allen Kindern dieser Welt Frieden und dass keiner Angst vor Krieg haben muss“ – ein Wunsch, der auf Albanisch vorgetragen wird. Gefolgt von Botschaften auf Türkisch, Italienisch, Niederländisch, Arabisch und in weiteren Sprachen.

22. Kinder-Friedenstreffen

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  • Der Höhepunkt: Die Schüler ließen auf dem Domplatz Friedenstauben gen Himmel steigen.

    Foto: Matthias Ahlke
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  • Einige Kinder überreichten Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson das Friedensbuch, in dem sich Klassen der einzelnen Schulen mit ganzseitigen gestalteten Friedensbotschaften verewigt haben.

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  • Stolze Träger des Friedensbuchs mit Beiträgen der einzelnen Schulen

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  • Das Pflaster des Domplatzes wurde mit Friedensbotschaften geschmückt.

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  • Gemeinsam mit der Band Karibuni sangen die Schüler vor dem Domplatz-Bühne im Unterricht einstudierte Friedenslieder.

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  • Gemeinsames Friedenslieder-Singen mit der Band Karibuni

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Klassenweise hatten die Kinder im Vorfeld Seiten für das seit Jahren kontinuierlich erweiterte Schüler-Friedensbuch erstellt, das in der Bürgerhalle des Rathauses ausliegt. Das ergänzte Werk wurde nun auf dem Domplatz Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson überreicht, die das Engagement der Kinder lobte. „Der Frieden ist das höchste Gut. Und dies muss man in die Welt hinaustragen.“ Es sei so wichtig, immer wieder daran zu erinnern.

"Ich möchte, dass der Krieg aufhört" 

Im Unterricht haben sich die Schüler nicht nur mit der Bedeutung des Friedens, sondern auch mit aktuellen Problemen wie dem Klimawandel auseinandergesetzt. „Ich möchte, dass der Krieg aufhört und der Regenwald nicht mehr abgeholzt wird“, sagt Max, der auf die Wartburgschule geht. Und damit die Friedensbotschaften Früchte tragen, verteilen die Kinder anschließend an Passanten bemalte Karten vom Kinder-Friedenstreffen, das seit 1998 – 350 Jahre nach der Unterzeichnung des westfälischen Friedensvertrages – jährlich stattfindet.

Das immer weiter fortgeschriebene Friedensbuch soll künftig in digitalisierter Form vor dem Friedenssaal gezeigt werden, kündigt Rixa Borns, ehemalige Leiterin der Matthias-Claudius-Schule und langjährige Organisatorin des Friedenstreffens, an. Um noch mehr Familien und Kindern den Zugang zum wichtigen Thema Frieden zu ebnen.

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