"Fridays for Future"-Aktivistin im TV
Carla Reemtsma diskutiert mit Richard David Precht

Münster -

"Fridays for Future" bringt das Klima auf die politische Tagesordnung, aber verändert die junge Generation auch das Bewusstsein der Bürger? Darüber hat der Philosoph Richard David Precht mit der münsterischen Klima-Aktivistin Carla Reemtsma am Sonntagabend im ZDF gesprochen.

Montag, 16.09.2019, 13:58 Uhr
"Fridays for Future"-Aktivistin im TV: Carla Reemtsma diskutiert mit Richard David Precht
Carla Reemtsma war am Sonntag (15. September 2019) zu Gast in der ZDF-Sendung bei David Richard Precht. Foto: ZDF/Juliane Eirich

Gute 35 Minuten unterhielt sich Richard David Precht am Sonntagabend im ZDF-Talkformat “Precht” mit der münsterischen Klima-Aktivistin Carla Reemtsma über die Klima-Bewegung “Fridays for Future”, deren Forderungen und die Klimakrise. 

Die 21-Jährige sagte in dem Gespräch, dass eine Reduktion der Emissionen jetzt zwingend nötig sei. Sie wünsche sich eine Steuer auf CO2 , außerdem fordere die "Fridays for Future"-Bewegung die Abschaffung von klimaschädlichen Subventionen seitens der Bundesregierung und die Abschaltung von einem Viertel der Kohlekraftwerke bis Ende des Jahres. 

Neue Partei gewünscht

Precht fragte Reemtsma, die bereits im März dieses Jahres in der Talkshow bei Maybrit Illner zu Gast gewesen war, ob der Weg der Aktivisten durch die üblichen Instanzen und Parteien führe, oder ob die Gründung einer eigenen Partei vonnöten sei. Reemtsma sagte, dass die Bewegung keine eigene Partei gründen wolle, es aber sehr wohl eine Partei geben müsse, die mehr auf die Wissenschaft hört. Außerdem wünsche sie sich mehr Aufklärung in Sachen Klimakrise von den Medien, so Reemtsma. 

Zur Person

Carla Reemtsma ist 21 Jahre alt und studiert in Münster Politik und Wirtschaft an der WWU. Sie ist eine derjenigen, die von Anfang an in Münster die Schüler- und Studierendendemos "Fridays for Future" für einen besseren Klimaschutz mitorganisiert haben. Schon länger in der Umweltbewegung aktiv, startete sie „Fridays for Future“ in Münster, nachdem sie im Dezember 2018 das Video der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg auf der UN-Klimakonferenz in Kattowitz gesehen hatte. Mittlerweile ist sie auch bundesweit eines der „Gesichter“ der Bewegung.

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