Handfehlbildungen bei Neugeborenen
In Münster keine ähnlichen Fälle

Münster -

Auf den Geburtsstationen der münsterischen Krankenhäuser kamen in jüngerer Vergangenheit keine Kinder mit Fehlbildungen einer Hand zur Welt. Dies war bekanntlich in Gelsenkirchen häufiger beobachtet worden.

Dienstag, 17.09.2019, 17:30 Uhr aktualisiert: 17.09.2019, 19:10 Uhr
Das Sankt Marien-Hospital Buer: Hier hat es eine ungewöhnliche Häufung von Neugeborenen mit Handfehlbildung gegeben. 
Das Sankt Marien-Hospital Buer: Hier hat es eine ungewöhnliche Häufung von Neugeborenen mit Handfehlbildung gegeben.  Foto: dpa

Meldungen über die Häufung von Fehlbildungen bei Neugeborenen an einer Gelsenkirchener Klinik sorgen bundesweit für Beunruhigung, vor allem unter werdenden Eltern. An den münsterischen Krankenhäusern mit Geburtsstation gab es in der jüngeren Vergangenheit keinen ähnlichen Fall, wie Nachfragen ergaben.

Im Universitätsklinikum habe es im Laufe des letzten Jahres keinen Fall gegeben, so eine Sprecherin. Auch im Clemenshospital kam in diesem Zeitraum kein Baby mit Fehlbildungen an den Händen zur Welt. Im Franziskus-Hospital, wo in Münster die meisten Kinder geboren werden, gab es in den vergangenen eineinhalb Jahren ebenfalls kein betroffenes Baby. Bei länger zurückliegenden Fällen seien vergleichbare Fehlbildungen immer eindeutig auf bestehende Erkrankungen zurückzuführen gewesen, so eine Sprecherin.

Nach Geburten von drei Kindern mit Fehlbildungen an jeweils einer Hand in Gelsenkirchen wurden alle Kliniken in NRW aufgefordert, zu recherchieren, ob es ähnliche Fälle gegeben hat.

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