Sportfest des SC Gremmendorf
Der sportive Stadtteil zeigt sich

Münster-Gremmendorf -

Eigentlich treten die einzelnen Abteilungen eines Sportvereins immer getrennt voneinander auf und interagieren normalerweise wenig miteinander. Um das zu ändern und Außenstehen-den einen Überblick über die Vielfalt des Vereins zu geben, hat der SC Gremmendorf am Samstag ein Sportfest mit allen Abteilungen organisiert.

Montag, 23.09.2019, 08:00 Uhr aktualisiert: 23.09.2019, 17:25 Uhr
Wollen die Vielfalt des SC Gremmendorf zeigen (hinten v.l.): Andreas Nicklas, Jugendobmann Frank Hackenholt, die Organisatorinnen Elke Trögler und Inge Reike sowie der stellvertretende Jugendobmann Sven Grüterich, vorne die Besucher Paolo und Oscar.
Wollen die Vielfalt des SC Gremmendorf zeigen (hinten v.l.): Andreas Nicklas, Jugendobmann Frank Hackenholt, die Organisatorinnen Elke Trögler und Inge Reike sowie der stellvertretende Jugendobmann Sven Grüterich, vorne die Besucher Paolo und Oscar. Foto: Julian A. Fischer

Dabei zeigten sich die verschiedenen Sportarten durch unterschiedliche Aufführungen und Aktionen zum Mitmachen in der Sporthalle und auf dem Kunstrasenplatz am Anton-Knubel-Weg. Während die Gymnastikabteilung das Fest etwa mit einer Hip-Hop-Vorführung eröffnete, bauten die Fußballer einen Dribbelparcours ebenso wie eine Torwand auf. „Die Idee war, dass sich alle Abteilungen selbst vorstellen können. Wir bezeichnen Gremmendorf immer als den sportiven Stadtteil. Das wollten wir den Leuten heute zeigen“, erläutert SC-Vorsitzender Andreas Nicklas.

Eine solche Veranstaltung, bei der alle Abteilungen mitwirken und die Bevölkerung direkt zum Mitmachen eingeladen wird, hat es beim SC bisher noch nicht gegeben. Vor allem junge Familien mit Kindern sollten so angesprochen werden.

So hat sich der Verein gut entwickelt und verzeichnet aktuell rund 2300 Mitglieder. Dabei soll es aber nicht bleiben, wie Nicklas erklärt: „Wir gehen in den nächsten Jahren von einer steigenden Mitgliederzahl aus, wenn die York-Kaserne bebaut wird und die Bevölkerung hier weiter wächst.“

Daher sei der Bau eines neuen Kunstrasenplatzes Am Hohen Ufer im vergangenen Jahr wichtig gewesen, um Entlastung zu schaffen. Zudem fordert der Verein von der Stadt, die Sportinfrastruktur weiter auszubauen und dabei auch die Anlage Am Hohen Ufer weiter zu vergrößern.

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