Maus-Türöffner-Tag in Instituten der Universität
Kinder forschen und staunen

Münster -

Die Maus und den Elefanten kennt buchstäblich jedes Kind. Umso schöner, wenn das orange-blaue Duo ein Mal im Jahr aus dem Fernseher klettert, um in der Realität Türen zu öffnen, die für den Nachwuchs sonst verschlossen sind. Wie in der TV-Sendung stehen dabei viele Experimente im Vordergrund – wie am Donnerstag an diversen Instituten der münsterischen Universität.

Samstag, 05.10.2019, 12:00 Uhr
Zahlreiche Kinder nutzten den Maus-Türöffner-Tag, um sich in Instituten der Universität umzusehen und auch selbst Hand bei Versuchen anzulegen.
Zahlreiche Kinder nutzten den Maus-Türöffner-Tag, um sich in Instituten der Universität umzusehen und auch selbst Hand bei Versuchen anzulegen. Foto: Maria Conlan

Der Zuspruch war groß: Insgesamt zwölf Institute beteiligten sich am Maus-Türöffner-Tag und gewährten Einblick in Forschung und Wissenschaft.

Im Zentrum für Molekularbiologie der Entzündung (ZMBE) wurde mit 240 Besuchern ein neuer Rekord aufgestellt. Seit Wochen waren die Teilnehmerplätze schon ausgebucht. 14 Wissenschaftler zeigten den Kindern ab sechs Jahren, woran dort gearbeitet wird.

Sie ließen sie selbst zu Pipette und Laser greifen, an die Mikroskope und in die Schutzanzüge schlüpfen, mit Spritzen Kügelchen herstellen und mit Hefezellen malen. Die Kinder waren begeistert.

Auf jahrelange Erfahrung kann das Institut zurück blicken. Dort finden sich immer genügend Mitarbeiter, die sich gern an der Aktion beteiligen, weil sie selbst von der Begeisterungsfähigkeit der Kinder profitieren.

Die amerikanische Bioingenieurin Dr. Laura Hockaday Kang zeigte den Kindern, wie sie mit Salzwasser und Alginaten Kügelchen oder kleine Schlangengebilde herstellen konnten. Carla (sieben Jahre) und Maximilian (sechs) staunten und freuten sich über den Erfolg.

Ähnlich sah es im Chemielabor aus. Dort beteiligten sich die Wissenschaftler zum ersten Mal an der Aktion, was naheliegend ist, immerhin handelte es sich um das Institut für Chemiedidaktik. Dort wurden 25 Kinder angenommen, die Plätze waren innerhalb von zwei Tagen vergeben.

Es wurde Eis gezaubert und aus Sahne Butter geschüttelt. „Bubble Tea“ haben die Teilnehmer selbst hergestellt und die Gummibärenhölle beobachtet. Dass sich aus Gummibären leicht Klebstoff herstellen lässt, wissen die Kinder nun auch.

Viele strahlende Kinderaugen waren im Labor zu beobachten bei den Kindern, die dort werkelten und voller Interesse den Erklärungen der Forscher lauschten.

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