Multiple-Sklerose-Gesellschaft hatte eingeladen
Dankeschön an die Ehrenamtlichen

Münster -

Eine Prise Unterhaltung und ein warmes Buffet: Das erwartete mehr als 50 ehrenamtliche Helfer der Deutschen Multiple-Sklerose-Gesellschaft aus Münster und den Münsterlandkreisen am Samstag im Schlossgartencafé. Es war ein Dank der Gesellschaft für diejenigen, die kranken Menschen im Alltag helfen.

Montag, 07.10.2019, 13:00 Uhr
Zum „Dankeschön“-Nachmittag kamen Haupt- und Ehrenamtliche, darunter DMSG-Leiterin Ulla Boomgaarden (hinten 3.v.l.) und die Vorsitzende des Fördervereins, Christina Badinski (hinten, 2.v.l.).
Zum „Dankeschön“-Nachmittag kamen Haupt- und Ehrenamtliche, darunter DMSG-Leiterin Ulla Boomgaarden (hinten 3.v.l.) und die Vorsitzende des Fördervereins, Christina Badinski (hinten, 2.v.l.). Foto: klm

Weil sie für Menschen da sind, die krank sind und ihnen im Alltag helfen, sollte diesmal etwas für sie getan werden – für die Ehrenamtlichen der Deutschen Multiple-Sklerose-Gesellschaft (DMSG) in Münster.

Über 50 von ihnen aus der Stadt und den früheren Landkreisteilen Münster der Kreise Coesfeld, Warendorf und Steinfurt kamen am Samstag zu einem unterhaltsamen Nachmittag mit warmem Buffet im Schlossgartencafé zusammen.

Der Förderverein der DMSG hatte die Feier als „Dankeschön“ für die Freiwilligen organisiert. „Etwa die Hälfte der 80 Ehrenamtlichen, die wir zurzeit haben, ist selbst an Multipler Sklerose erkrankt“, sagte Ulla Boomgaarden, Leiterin der DMSG Münster.

Manche begleiten Betroffene bei Ausflügen, zum Beispiel mit einem barrierefreien Bus. Fahrten führten sie in die Niederlande, nach Köln und nach Osnabrück. Hilfe könne auch in der Leitung von Kontaktkreisen als Möglichkeit zum Austausch für Betroffene bestehen, wie Boomgaarden schilderte.

Für 35 Jahre ehrenamtlichen Einsatz, also genau so lange, wie die Ortsvereinigung Münster besteht, wurden im Schlossgartencafé Ursula Hantschke, Ute Mehrländer, Marita Schlüter, Margret Tertünte und Marianne Witte ausgezeichnet. Die Ehrennadel erhielten der Arzt Dr. Wolfgang Geßmann und seine Frau Lotte Geßmann.

Kern der Arbeit der DMSG ist die Beratung und Betreuung von Menschen mit MS. Die Ortsvereinigung ist mit zwei hauptamtlichen 25-Stunden-Stellen für die Leitung sowie für Verwaltung und Organisation ausgestattet. „Alles Weitere kommt über das Ehrenamt. Deswegen ist es so wichtig“, berichtet Boomgaarden. Sie gibt ihr Amt Ende Oktober an ihre Nachfolgerin und Tochter, Hannah Boomgaarden ab, und geht in Rente.

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