Sonderkundgebung gegen Klimapaket
„Fridays For Future“ kritisieren Rat

Münster -

Münster tut zu wenig und das Klimapaket der Bundesregierung ist ein Hohn: „Fridays For Future Münster“ hat eine Sonderkundgebung anlässlich der Ratssitzung am Mittwoch angekündigt. Die Gruppe befürchtet außerem, dass das Klimaschutzprogramm für die Jahre bis 2030 auf Dezember verschoben werden könnte.

Dienstag, 08.10.2019, 19:30 Uhr aktualisiert: 08.10.2019, 20:55 Uhr
 
  Foto: Fridays for Future Münster

Die Gruppe „Fridays For Future Münster“ hat eine Sonderkundgebung anlässlich der Ratssitzung am Mittwoch (9. Oktober) angekündigt. „Die Abstimmung über das unzureichende Klimaschutzprogramm bis 2030 soll auf die Ratssitzung im Dezember verschoben werden”, so Philipp Schröder von „Fridays For Future“.

Münster müsse sich am Pariser Klimaschutzabkommen orientieren und bis 2030 klimaneutral werden. „Münster hat gerade nicht nur die große Chance, Vorreiter im Thema Klimaschutz zu werden, sondern ebenfalls die Perspektive, eine lebenswertere Stadt für alle zu sein”, so Mitorganisatorin Swinda Langenstraß.

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Ein weiterer Grund der Sonderkundgebung sei das Klimapakets der Bundesregierung. Es sei „ein Hohn für Ziele von Paris”, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Um die Ziele zu erfüllen, bedürfe es wirkungsvoller Maßnahmen. Die Bundesregierung beschränke sich auf ein „Wohlfühlpaket“.

Die Sonderkundgebung beginnt um 16.30 Uhr. Die Teilnehmer planen, ab 17.30 Uhr als Gäste an der Ratssitzung teilzunehmen.

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