PSD-Bürgerprojekt: Residenz zum dritten Mal in der Finalrunde
Vielfalt in Bewegung

Münster -

Vielfalt ist ebenso das Anliegen des PSD-Bürgerprojekts wie das des Tanzsportvereins „Die Residenz Münster“. Kein Wunder also, dass beide Seiten gut zusammen passen.

Donnerstag, 17.10.2019, 11:00 Uhr
Gesellschaftliche Vielfalt gemeinsam zelebrieren steht beim Tanzsportverein „Die Residenz Münster“ seit jeher hoch im Kurs. Kein Wunder also, dass man mit einem Projekt in die diesjährige Finalerunde des PSD-Bürgerschaftsprojekts eingezogen ist. Dazu äußerte sich Sabine Pladek-Stille (kleines Bild).
Gesellschaftliche Vielfalt gemeinsam zelebrieren steht beim Tanzsportverein „Die Residenz Münster“ seit jeher hoch im Kurs. Kein Wunder also, dass man mit einem Projekt in die diesjährige Finalerunde des PSD-Bürgerschaftsprojekts eingezogen ist. Dazu äußerte sich Sabine Pladek-Stille (kleines Bild). Foto: privat/Meyer

Beim PSD-Bürgerprojekt ist der Tanzsportverein „Die Residenz Münster“ Wiederholungstäter. Bereits zum dritten Mal ist der rund 470 Mitglieder starke Club in die Finalrunde eingezogen. Vielleicht hat das von der Bank in jedem Jahr neu ausgegebene Motto aber noch nie so gut zum in Hiltrup ansässigen Verein gepasst wie in diesem Jahr.

„Neue Vielfalt in unserer Gesellschaft“, lautet der das Projekt überschreibende Slogan für 2019. Und genau diese Vielfalt betont auch Juliane Pladek-Stille, wenn sie über die Residenz spricht. „Wir bieten ganz verschieden Arten von Tanz für Menschen mit ganz verschiedenen Hintergründen“, sagt die Tanztrainerin.

Menschen zusammenführen

Ob Breiten- oder Leistungssportler, jugendliche Hip-Hop-Tänzer, Gehandicapte, Senioren oder Tänzer, die ohne Partner sind – alle finden in der Residenz ihren Platz. Was bietet sich daher für die Residenz eher an, als für das PSD-Projekt auf bekannte Stärken zu setzen?

„Wir möchten Menschen zusammenführen“, sagt Pladek-Stille. Und was im Alltag gilt, gilt im Besonderen für das Projekt, mit dem sich der Verein beim Bürgerprojekt beworben hat. Ein Wochenende, das am Samstag mit einem Wettbewerb beginnt, danach in einen Tanzabend mündet und am Sonntag schließlich jedem, der möchte, – und der Verein hofft, dass viele möchten, – das Ablegen des Tanzabzeichens ermöglicht. Wer das gerne machen möchte, dem sei allerdings gesagt: „Drei Tänze sollte man schon beherrschen“, so Pladek-Stille.

Nicht nur aus Münster, auch aus Nordhorn, Hamm, Emsdetten und sogar Holland sollen im kommenden Jahr an diesem Tag Tanzsportbegeisterte in Münsters Süden pilgern. „An diesem Tag sollen alle miteinander etwas machen und Spaß haben“, hofft Pladek-Stille.

Wer übrigens Freude am Tanzen, aber keinen Partner hat, der muss die Hoffnung nicht aufgaben. Solche Fälle kämen bei der Residenz immer wieder vor. „Wir haben Frauen, die tanzen alleine“, sagt Pladek-Stille. Und trotz der ungewöhnlichen Ausgangssituation würden manche dabei gehörig Geduld zeigen – mitunter natürlich getragen von der Hoffnung, dass sich doch mal ein einzelner Herr dazu verirre. „Und“, erzählt Pladek-Stille, „manchmal klappt das.“

Zum Thema

Die Residenz Münster ist mit dem Tanzwochenende „Vielfalt in tänzerischer Begegnung“, das 2020 stattfinden soll, für die Finalrunde des diesjährigen PSD-Bürgerprojekts unter dem Motto „Neue Vielfalt in unserer Gesellschaft“ nominiert. Die Auszeichnung der Siegerprojekte erfolgt am 8. November um 17 Uhr im Rahmen einer Feierstunde im Haus der PSD Bank in Münster.

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