Live-Musik und Tänze
„Lateinamerikanische Wochen“ eröffnet

Münster -

Die zehnten „Lateinamerikanischen Wochen“ sind am Wochenende eröffnet worden. Bis Ende November sind mehr als 20 Einzelveranstaltungen geplant.

Sonntag, 20.10.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 20.10.2019, 18:04 Uhr
Lieder aus Mexiko, Puerto Rico, Kolumbien und weiteren Ländern spielten Claudia Cortés, Marcelo Berba (r.) und Rafael Gentsch.
Lieder aus Mexiko, Puerto Rico, Kolumbien und weiteren Ländern spielten Claudia Cortés, Marcelo Berba (r.) und Rafael Gentsch. Foto: klm

Mit landestypischer Live-Musik und Tänzen sowie dem ernsten Blick auf eine Menschenrechtsbewegung in Argentinien haben am Freitagabend die Lateinamerikanischen Wochen begonnen. Etwa 40 Besucher kamen zur Auftaktveranstaltung im Café Milagro der Katholischen Studierenden- und Hochschulgemeinde (KSHG) an der Frauenstraße.

Die Kultur-Wochen finden zum zehnten Mal statt – mit 25 Einzel-Veranstaltungen und einer Abschlussparty am 23. November. „Es ist ein Jubiläum. Wir nehmen einen festen Platz im kulturellen Leben Münsters ein. Danke an die Ehrenamtlichen“, sagte Felix Manrique vom veranstaltenden Verein Upla. Die Abkürzung steht im Spanischen übersetzt für Deutsch-Lateinamerikanischer Verein (Unión por Latinoamérica y Alemania).

Ein „Kulinarischer Abend Ecuador“ (28. Oktober) etwa gehört zu den Wochen, ein „Workshop Maskenbasteln und Kinonachmittag“ (3. November) für Kinder von drei bis elf Jahren sowie ein Portugiesisch-Stammtisch und ein Spieleabend (20. November), erklärte unter anderem Andrea Katthöfer, die die Wochen mitorganisiert hat.

„Diese Wochen sind eine gute Gelegenheit, um Lateinamerika kennenzulernen“, sagte Dr. Ömer Yavuz, Vorsitzender des Integrationsrates. Er sehe sie als „Fortsetzung der interkulturellen Wochen, die kürzlich stattgefunden haben“.

Tänze in volkstümlichen Kostümen aus ihrer ursprünglichen Heimat Peru zeigten dann Fiomi Schlees mit einem „Tondero“ und Miguel Martin mit dem „Caporales“, der auch in Bolivien ein beliebter Volkstanz ist. Dass Lateinamerika allerdings außer Kultur und Lebensfreude auch Menschenrechtsverletzungen bedeute, schilderten Anna Merkens, Lena Unkrüer und Jakob Marx in einem Vortrag über eine Bewegung mit Ursprung in Argentinien, die sich gegen Gewalt an Frauen einsetzt.  

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