Ehemaliger Bezirksbürgermeister von Afrin
Kurde blickt mit Sorge nach Nordsyrien - Moso Olo lebt jetzt in Münster

Münster -

Moso Olo ist Kurde und stammt aus Syrien. Mit großer Sorge betrachtet der 49-Jährige die aktuelle Situation im Norden seines Heimatlandes, nachdem die türkische Armee in die kurdische Autonomiezone einmarschiert ist. Von Martin Kalitschke
Mittwoch, 23.10.2019, 20:45 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 23.10.2019, 20:45 Uhr
Moso Olo (l.), früher Bezirksbürgermeister in einem Stadtteil von Afrin (Syrien), zeigt ein Foto aus seiner Heimatstadt vom vergangenen Jahr. Rechts Ismet Nokta von der Gesellschaft für bedrohte Völker.
Moso Olo (l.), früher Bezirksbürgermeister in einem Stadtteil von Afrin (Syrien), zeigt ein Foto aus seiner Heimatstadt vom vergangenen Jahr. Rechts Ismet Nokta von der Gesellschaft für bedrohte Völker. Foto: kal
„Die Menschen sind verzweifelt, sie haben große Angst“, sagt Olo, der in Syrien vier Jahre ein prominentes Amt innehatte: Zwischen 2008 und 2012 war er Bezirksbürgermeister in der damals fast nur von Kurden bewohnten Stadt Afrin, bevor er 2015 wegen der Eskalation des syrischen Bürgerkrieges nach Deutschland flüchtete – „zu Fuß“, wie er betont.
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