Wachsfiguren-Enthüllung bei Tatort-Premiere
Der doppelte Thiel

Münster -

Kommissar Frank Thiel war am Donnerstagabend im Cineplex – und das gleich zwei Mal. Der Schauspieler Axel Prahl enthüllte vor der Premiere der neuen Tatort-Folge eine Wachsfigur, die ihm zum Verwechseln ähnlich sieht. Prahl fand es gruselig und faszinierend zugleich – und war über ein Detail überrascht.

Donnerstag, 24.10.2019, 20:30 Uhr aktualisiert: 24.10.2019, 20:49 Uhr
Wer ist der echte Thiel? Der linke natürlich. Der Schauspieler Axel Prahl hat am Donnerstag im Cineplex vor der Premiere der neuen Tatort-Folge „Lakritz“ eine Thiel-Wachsfigur enthüllt, die ab Samstag (26. Oktober) bei „Madame Tussauds“ in Berlin zu sehen sein wird.
Wer ist der echte Thiel? Der linke natürlich. Der Schauspieler Axel Prahl hat am Donnerstag im Cineplex vor der Premiere der neuen Tatort-Folge „Lakritz“ eine Thiel-Wachsfigur enthüllt, die ab Samstag (26. Oktober) bei „Madame Tussauds“ in Berlin zu sehen sein wird. Foto: Pjer Biederstädt

„Ist das gruselig“, ist Axel Prahls erste Reaktion, als er am Donnerstag im Cineplex der Wachsfigur des von ihm gespielten „Tatort“-Kommissars Frank Thiel gegenübersteht. Es dauert nicht lange, bis sein Schrecken der Begeisterung weicht. „Eine wirklich tolle Arbeit“, sagt der Schauspieler. Nur eine Sache verwundert ihn, als er seinen Doppelgänger so ansieht: „Ich hätte nicht gedacht, dass ich so klein bin.“

Die lebensgroße Wachsfigur wird ab dem kommenden Samstag bei „Madame Tussauds“ in Berlin in einem Ensemble mit weiteren „Tatort“-Schauspielern stehen. Darunter ist auch Thiels Kollege: Im September wurden bereits der von Jan Josef Liefers dargestellte Rechtsmediziner Karl-Friedrich Boerne und die von Maria Furtwängler gespielte Charlotte Lindholm präsentiert.

"Dreidimensional abgetastet"

Der Entstehungsprozess der Figur war lang und hart: „Ich wurde extrem lange und genau vermessen, quasi per Kamera vom Scheitel bis zur Sohle dreidimensional abgetastet“, erzählt Prahl. Sitting, so nennt Gerty Klimpel diesen Prozess. Insgesamt haben 20 Menschen vier bis fünf Monate an der Wachsfigur gearbeitet, wie die Leiterin der Figurenwerkstatt bei „Madame Tussauds“ Berlin verrät.

Axel Prahl stellt Wachsfigur „Frank Thiel“ bei Tatort-Premiere vor

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  • Schauspieler Axel Prahl hat sich bei der Vorstellung einer neuen Wachsfigur des von ihm gespielten „Tatort“-Kommissars Frank Thiel hin und her gerissen gezeigt. „Ich habe einen Luftsprung gemacht als ich davon gehört habe. Das ist schon eine gewisse Adelung“, sagte der 59-Jährige am Donnerstagabend bei der Präsentation in Münster.

    Foto: Oliver Werner
  • Am Donnerstagabend (24. Oktober) hatte die neue Tatort-Folge „Lakritz“ im Cineplex in Münster Premiere. Ausgestrahlt wird die Folge am 3. November (ARD, 20.15 Uhr). Zur Premiere kam auch Christine Urspruch, die im Film „Alberich“ spielt.

    Foto: Oliver Werner
  • Im September waren bereits die von Maria Furtwängler gespielte Charlotte Lindholm und der von Jan Josef Liefers dargestellte Rechtsmediziner Karl-Friedrich Boerne aus dem Münster-„Tatort“ präsentiert worden.

    Foto: ohw
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  • Foto: Pjer Biederstädt
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Es sei schon faszinierend, so Thiel, wie genau sein Ebenbild gearbeitet ist. „Wenn man das Hemd etwas öffnet, dann sieht man sogar die Brusthaare“, sagt Prahl. In einem Punkt entspricht die Figur aber nicht dem Original: Nur 30 Kilogramm wiegt der Wachs-Thiel etwa. „Sonst können wir den gar nicht transportieren“, sagt Klimpel.

Großmann muss passen

Noch ganz beglückt von seinem Doppelgänger („Double am Set brauch ich dann ja jetzt nicht mehr“), umarmte Thiel im Anschluss der Figuren-Vorstellung seine Kollegin Christine Ursprung, die in der neuen Tatort-Folge wieder als Silke „Alberich“ Haller zu sehen ist.

Mechthild Großmann, bekannt als kettenrauchende Staatsanwältin Wilhelmine Klemm, muss kurzfristig krankheitsbedingt passen, aber Thorsten Wettcke (Drehbuch), Randa Chahoud (Regie) und Jutta Müller (Produzentin) sind unter anderem auch zur Premiere der neuen Tatort-Folge gekommen. Die sei unterhaltsam bei gutem kriminalistischen Hintergrund, findet Axel Prahl.

Darum geht es im neuen Tatort

Hannes Wagner (Pierre Siegenthaler) ist in Münster eine Institution. Oder besser gesagt: Er war es. Denn am Morgen nach seinem 40. Dienstjubiläum als Marktmeister des Wochenmarktes liegt er tot in seiner Wohnung.Und beinahe jeder der Marktbeschicker hätte guten Grund, Wagner ins Jenseits zu befördern.Eine Spur führt zu einer Lakritz-Manufaktur, zu Monika Maltritz (Annika Kuhl), Boernes (Jan Josef Liefers) erster Liebe. Und zu einem lange zurückliegenden Fall, der aus dem kleinen Karl-Friedrich den großen Boerne werden ließ.

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Dreharbeiten zur neuen Tatort-Folge „Lakritz“ in Münster

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  • Schönes Wetter, strahlend blauer Himmel mit Sonnenschein, was will man mehr. Da geht der Münsteraner doch gerne auf den Markt. So ein Besuch lohnt sich natürlich noch mehr, wenn dort - wie am Mittwoch - gerade der Münster-Tatort "Lakritz" gedreht wird. Dichtes Gedränge herrschte vor dem Domportal.

    Foto: Oliver Werner
  • Schönes Wetter, strahlend blauer Himmel mit Sonnenschein, was will man mehr. Da geht der Münsteraner doch gerne auf den Markt. So ein Besuch lohnt sich natürlich noch mehr, wenn dort - wie am Mittwoch - gerade der Münster-Tatort "Lakritz" gedreht wird. Dichtes Gedränge herrschte vor dem Domportal.

    Foto: Oliver Werner
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    Foto: Oliver Werner
  • Schönes Wetter, strahlend blauer Himmel mit Sonnenschein, was will man mehr. Da geht der Münsteraner doch gerne auf den Markt. So ein Besuch lohnt sich natürlich noch mehr, wenn dort - wie am Mittwoch - gerade der Münster-Tatort "Lakritz" gedreht wird. Dichtes Gedränge herrschte vor dem Domportal.

    Foto: Oliver Werner
  • Schönes Wetter, strahlend blauer Himmel mit Sonnenschein, was will man mehr. Da geht der Münsteraner doch gerne auf den Markt. So ein Besuch lohnt sich natürlich noch mehr, wenn dort - wie am Mittwoch - gerade der Münster-Tatort "Lakritz" gedreht wird. Dichtes Gedränge herrschte vor dem Domportal.

    Foto: Oliver Werner
  • Schönes Wetter, strahlend blauer Himmel mit Sonnenschein, was will man mehr. Da geht der Münsteraner doch gerne auf den Markt. So ein Besuch lohnt sich natürlich noch mehr, wenn dort - wie am Mittwoch - gerade der Münster-Tatort "Lakritz" gedreht wird. Dichtes Gedränge herrschte vor dem Domportal.

    Foto: Oliver Werner
  • Schönes Wetter, strahlend blauer Himmel mit Sonnenschein, was will man mehr. Da geht der Münsteraner doch gerne auf den Markt. So ein Besuch lohnt sich natürlich noch mehr, wenn dort - wie am Mittwoch - gerade der Münster-Tatort "Lakritz" gedreht wird. Dichtes Gedränge herrschte vor dem Domportal.

    Foto: Oliver Werner
  • Am Montag haben die Dreharbeiten für den neuen Tatort in Münster auf der Promenade begonnen. Am Dienstag war das Team auf dem Domplatz anzutreffen.

    Foto: Oliver Werner
  • Am Montag haben die Dreharbeiten für den neuen Tatort in Münster auf der Promenade begonnen. Am Dienstag war das Team auf dem Domplatz anzutreffen.

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  • Am Montag haben die Dreharbeiten für den neuen Tatort in Münster auf der Promenade begonnen. Am Dienstag war das Team auf dem Domplatz anzutreffen.

    Foto: Oliver Werner
  • Am Montag haben die Dreharbeiten für den neuen Tatort in Münster auf der Promenade begonnen. Am Dienstag war das Team auf dem Domplatz anzutreffen.

    Foto: Oliver Werner
  • Am Montag haben die Dreharbeiten für den neuen Tatort in Münster auf der Promenade begonnen. Am Dienstag war das Team auf dem Domplatz anzutreffen.

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  • Am Montag haben die Dreharbeiten für den neuen Tatort in Münster auf der Promenade begonnen. Am Dienstag war das Team auf dem Domplatz anzutreffen.

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  • Am Montag haben die Dreharbeiten für den neuen Tatort in Münster auf der Promenade begonnen. Am Dienstag war das Team auf dem Domplatz anzutreffen.

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  • Am Montag haben die Dreharbeiten für den neuen Tatort in Münster auf der Promenade begonnen. Am Dienstag war das Team auf dem Domplatz anzutreffen.

    Foto: Oliver Werner
  • Am Montag haben die Dreharbeiten für den neuen Tatort in Münster auf der Promenade begonnen. Am Dienstag war das Team auf dem Domplatz anzutreffen.

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