Neuer Mieter im Bauvorhaben Hansator
Rewe-Supermarkt zieht an die Bahnhofsostseite

Münster -

Am Hauptbahnhof Münster können Reisende und Anwohner mit Fertigstellung des Bauvorhabens Hansator in einem Rewe-Markt einkaufen. Rund 730 Quadratmeter hat die Rewe-Zentrale in Dortmund dafür im Erdgeschoss des Landmarken-Projekts am Bremer Platz angemietet, hinzu kommen rund 350 Quadratmeter Nebenflächen im Untergeschoss.

Donnerstag, 31.10.2019, 18:38 Uhr aktualisiert: 31.10.2019, 18:50 Uhr
So soll es aussehen, wenn Rewe in den Hansator-Gebäudekomplex eingezogen ist.
So soll es aussehen, wenn Rewe in den Hansator-Gebäudekomplex eingezogen ist. Foto: kadawittfeldarchitektur / rendertaxi

„Die Ansiedlung von Rewe bedeutet eine prima Ergänzung zu unseren Nutzungen in den oberen Geschossen“, wird Projektleiter Christian Hehemann, der auch die Landmarken-Niederlassung in Münster leitet, in einer Pressemitteilung des Investors zitiert. Während im südlichen der drei Baukörper des Hansators ein von Prizeotel betriebenes Hotel mit 195 Zimmern entsteht, bieten die beiden anderen künftig Platz für mehr als 300 Mikroappartements. Das gemeinsame Erdgeschoss verbindet alle drei Baukörper miteinander.

Dominik Hupe, Expansionist in der Rewe-Zentrale in Dortmund, erklärte zu der Entscheidung: „Die vom Bahnhof ausgehende hohe Passantenfrequenz sowie die große Einwohnerdichte waren die entscheidenden Faktoren, die dazu geführt haben, dass wir uns mit Bekanntwerden der Pläne vom Hansator zur Belegung des Standortes in einem auch städtebaulich äußerst attraktiven Projekt entschlossen haben.“

Beginn der Rohbauarbeiten

Auf der Baustelle geht es unterdessen voran. Nach dem Fund einer Weltkriegsbombe, die im Mai entschärft werden konnte, wird die Erde für die Grube auf dem rund 8200 Quadratmeter großen Baugrundstück nun schichtweise abgetragen. Noch Ende dieses Jahres sei mit dem Beginn der Rohbauarbeiten zu rechnen, schreibt Landmarken weiter.

Das neue Bahnhofsentree auf der Ostseite werde „eine Klammer mit dem ebenfalls noch recht neuen Empfangsgebäude der Deutschen Bahn auf der Westseite bilden und eine unkomplizierte Unterquerung der Gleise ermöglichen“, so der Investor.

Zu dem Konzept gehört auch eine Radstation mit 2000 Plätzen in einem der drei Baukörper.

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