Movember-Bewegung
Erneut sprießen die Schnurrbärte

Münster -

Männer, geht zur Vorsorge! In Münster lassen sich einige Herren im November einen Schnäuzer wachsen, um auf die Gesundheitsrisiken für Männer aufmerksam zu machen. Das steckt hinter der Movember-Bewegung.

Freitag, 01.11.2019, 19:30 Uhr
Die Männer von „Münster‘s Finest“ lassen sich im November Schnurrbärte wachsen, um so auf gesundheitliche Risiken aufmerksam zu machen. Erst zum Monatsende werden die Oberlippenbärte abrasiert. Die grünen Hoodies und Shirts verkauft Andreas Weitkamp (Bildmitte) für den guten Zweck.
Die Männer von „Münster‘s Finest“ lassen sich im November Schnurrbärte wachsen, um so auf gesundheitliche Risiken aufmerksam zu machen. Erst zum Monatsende werden die Oberlippenbärte abrasiert. Die grünen Hoodies und Shirts verkauft Andreas Weitkamp (Bildmitte) für den guten Zweck. Foto: Oliver Werner

In Münster sprießen im November wieder die Bärte. Die Schnurrbärte, um genau zu sein. Und das aus gutem Grund. „Münster‘s Finest“, ein örtliches Netzwerk aus Geschäftsleuten, Gastronomen, Sportlern und Kreativen, stellt in diesem Monat erneut zahlreiche Aktionen und Benefizveranstaltungen wie ein Gala-Dinner im Oer‘schen Hof oder einen Tombola-Nachmittag im Ideal im Rahmen der weltweiten „Movember“-Bewegung auf die Beine. Vor allem aber lassen sich die gut 30 Männer von „Münster‘s Finest“ um Kapitän Erol Taskoparan im November Oberlippenbärte wachsen, um auf die Männergesundheit aufmerksam zu machen.

Neu dabei sind in diesem Jahr unter anderem Offizielle des SC Preußen Münster. Auch die Mohawks Lacrosse, Kaufleute vom Prinzipalmarkt und Wirte aus Münsters Szenekneipen machen mit.

Der Bart ist lange noch nicht ab

Es gibt Geschichten, die haben einen ziemlich langen Bart. Und andere, viel wichtigere, die immer wieder neu erzählt werden müssen. Die von der Männer-Gesundheit zum Beispiel. Deshalb wächst  nun auch bei mir, getreu dem „Movember“-Gedanken und nachdem Andreas Weitkamp mich gefragt hatte, ein Schnäuzer im Gesicht. Als sichtbares Zeichen dafür, dass Vorsorgeuntersuchungen für Männer lebenswichtig sind. Genau das sage ich, wenn mich jemand auf meinen Schnurrbart anspricht. Denn Männer sollen glücklicher, gesünder und länger leben.

Von Ralf Repöhler, Leiter der Stadtredaktion, macht mit beim "Movember"

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Für sie alle gilt seit Freitag: oben rasieren verboten! Wegen der plötzlichen Behaarung über der Oberlippe kommen die Männer dann mit vielen Menschen ins Gespräch. Nach der fast immer gleichen Eingangsfrage („Trägst Du jetzt Schnäuzer?“) geht es meist schnell um das zentrale Anliegen der internationalen Fundraising-Bewegung unter dem Schlagwort „Movember“, das sich aus den Wörtern Moustache (Schnurrbart) und November zusammensetzt. „Wir wollen gemeinsam die Sterblichkeit bei Männern bekämpfen“, erklärt Andreas Weitkamp, der vom Team als „Man of Movember 2019“ gekürt worden ist. Dabei liegt der Fokus auf Prostata- und Hodenkrebs, psychischer Gesundheit und Suizidprävention. Teammitglied Tim Eberhardt ist dieses Jahr als Botschafter für „Movember Germany“ unterwegs.

Und das nicht ohne Grund: Denn dass Münster besonders viele Spenden für die „Movember“-Foundation akquiriert, ist bereits gute Tradition. Letztes Jahr konnte eine Gesamtsumme von 23 264 Euro gesammelt und der zweite Platz im nationalen Ranking erreicht werden.

„Münster‘s Finest“ unterstützen

Wer „Münster‘s Finest“ und damit die Gesundheitsvorsorge für Männer unterstützen möchte, kann das hier tun.   

Zum Facebook-Auftritt der Organisation geht es hier .

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