Stadt lädt Schüler zu Klimakonferenz ein
Zeichen für den Klimaschutz setzen

Münster -

„Klimaschutz muss jetzt beginnen“ – mit diesem Appell  gehen junge Menschen auf die Straße. Wie lässt sich die persönliche CO²-Bilanz verbessern? Was kann man tun in kleinen wie in großen Schritten, um Energie zu sparen? Der Klimawandel und seine Fakten – was muss man wissen? Über 120 Schülerinnen und Schüler aus vielen Schulen Münsters folgen der städtischen Einladung zu einer Klimakonferenz am 8. November.

Montag, 04.11.2019, 14:00 Uhr aktualisiert: 05.11.2019, 17:52 Uhr
Klimaschutz im Klassenzimmer: Auch im Paulinum sind junge Umweltdetektive unterwegs. Am 8. November kommen dort 120 Jugendliche aus vielen Schulen Münsters zu einer Klimakonferenz zusammen.
Klimaschutz im Klassenzimmer: Auch im Paulinum sind junge Umweltdetektive unterwegs. Am 8. November kommen dort 120 Jugendliche aus vielen Schulen Münsters zu einer Klimakonferenz zusammen. Foto: Stadt Münster

„Zeichen setzen – selber handeln“ ist der Tag im Gymnasium Paulinum überschrieben. „Das große Interesse an Workshops, Vorträgen und Diskussionen spiegelt, wie stark das langjährige Projekt ,Klimaschutz macht Schule‘ in den Köpfen verankert ist und junge Menschen  mehr denn je bewegt“, sagt Stadtrat Matthias Peck laut Pressemitteilung. Die Impulse, die von „Fridays for Future“ ausgehen, greife die Stadt mit dieser Klimakonferenz auf: „Wir wollen mit Jugendlichen noch intensiver ins Gespräch kommen und sie mit praktischen Handlungsvorschlägen für ihren Alltag unterstützen“, erläutert er.

An verschiedenen Thementischen werden Experten Denkanstöße liefern. Wie kann ich Familie und Freunde anstecken, beim Klimaschutz mitzumachen? Kann ich plastikfrei leben? Lässt sich Münsters öffentlicher Raum für Klimaschutz verändern? Fachleute von der Verbraucherzentrale NRW, der Stadt, die Gruppe „Fridays for Future“ und Prof. Jens Watenphul (Hochschule Ruhr-West) diskutieren  Strategien und Ideen für das Handeln vor der eigenen Haustür. Bundesumweltministerin Svenja Schulze meldet sich in der Schulaula mit einem Videogruß zu Wort.  

Die Bilanz von „Klimaschutz macht Schule“, 1998 ins Leben gerufen, kann sich nach Einschätzung der Stadt sehen lassen: Auf 73 Schulen und 27 Kitas ist der Kreis der Aktiven angewachsen. Gemeinsam mit Lehrerschaft und Erziehenden haben sich die Klimafüchse in ihren Einrichtungen auf die Spur begeben und bei Heizung, Strom, Wasser und Abfall Umweltlöcher gestopft.

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