„Smart City Münster“
Gemeinsam in die Zukunft

Münster -

Wie man Münster zu einer „Smart City“ machen kann, darüber diskutierten am Montagabend Vertreter aus Verwaltung, Wirtschaft und Hochschule beim Stadtforum „Smart City Münster“ in der „Cloud“ am Germania-Campus.

Dienstag, 05.11.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 05.11.2019, 18:24 Uhr
Diskutierten über Wege zur „Smart City“: (obere Reihe, v.l.) Alexander Sommer (items), Robin Denstorff (Stadtbaurat), Tobias Viehoff (Initiative Starke Innenstadt), Thomas Ulms (Beresa), Dr. André Wolf (Smart City Münster); (untere Reihe, v.l.) Wiebke Borgers (Moderatorin), Daniela Isfort (Leezenkiepe) und Prof. Dr. Ulrike Röttker (Institut für Kommunikationswissenschaft, WWU).
Diskutierten über Wege zur „Smart City“: (obere Reihe, v.l.) Alexander Sommer (items), Robin Denstorff (Stadtbaurat), Tobias Viehoff (Initiative Starke Innenstadt), Thomas Ulms (Beresa), Dr. André Wolf (Smart City Münster); (untere Reihe, v.l.) Wiebke Borgers (Moderatorin), Daniela Isfort (Leezenkiepe) und Prof. Dr. Ulrike Röttker (Institut für Kommunikationswissenschaft, WWU). Foto: Matthias Ahlke

„Smart City“ – was heißt das konkret? „Dass das Münster von morgen besser ist als heute“, sagt Stadtbaurat Robin Denstorff. Wie man das hinkriegen kann, darüber diskutierten am Montagabend Vertreter aus Verwaltung, Wirtschaft und Hochschule beim Stadtforum „Smart City Münster“ in der „Cloud“ am Germania-Campus.

Der Handel macht derzeit massive Veränderungen durch, merkte Tobias Viehoff (Initiative Starke Innenstadt) an. Für City-Besucher stehe immer mehr das Erlebnis im Vordergrund – weniger die Bedarfsdeckung. Eine Vernetzung der Akteure sei wichtig, um Münster zur attraktivsten Stadt für Wo-chenend-Besucher in ganz NRW zu machen.

Daniela Isfort hat das Unternehmen Leezenkiepe gegründet, fünf große Lastenräder sind seit Januar auf Münsters Straßen unterwegs. Produkte mit dem Rad zum Empfänger zu bringen statt mit einem Paketdienst – „das ist noch ein Stück besser als Amazon“, glaubt sie. Und zudem umweltschonender.

Für Teilhabe und Demokratisierung bei der Entwicklung einer digitalen In-frastruktur plädierte Alexander Sommer (items GmbH). „Nur schöne Marketingveranstaltungen helfen da nicht“, betonte er. Er verwies auf das Beispiel Lübeck, dort sei ein Raum geschaffen worden, wo Bürger digitale Neuerungen ausprobieren können.

Für „andere Arbeitsweisen“ und neue Kooperationen machte sich Denstorff stark. Leitfrage müsse sein, was nötig sei, damit Münster in zehn Jahren noch lebenswerter ist. Denkbar sei eine App, die die Parkplatzsuche erleichtere.

Egal was passieren wird – „die Bedürfnisse aller Bürger müssen berücksichtigt werden“, forderte Prof. Dr. Ulrike Röttker (Institut für Kommunikationswissenschaft, WWU). Eine App, „die alle Möglichkeiten in der Stadt verbindet“, regte Thomas Ulms (Beresa) an. Dafür gelte es, die verschiedenen Initiativen zu verbinden, „wir brauchen eine Plattform“, so Ulms. Sommer regte an, ein „Reallabor“ im Hafen zu schaffen.

„Nur gemeinsam können wir besser werden“, appellierte Tobias Viehoff.

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