AOK-Studie
Diabetes: Münster hat die beste Quote

Dortmund/Münster -

In Westfalen-Lippe ist Münster die Stadt mit den wenigsten Diabetikern. 5,9 Prozent der Bewohner leiden demnach an einer vom Arzt diagnostizierten Typ-2-Diabetes. Den höchsten Wert erreicht die Stadt Bottrop mit 11,1 Prozent. Das geht aus einer am Dienstag in Dortmund vorgestellten repräsentativen Studie der AOK hervor.

Dienstag, 12.11.2019, 17:06 Uhr aktualisiert: 12.11.2019, 17:28 Uhr
In der Region Westfalen-Lippe ist Münster die Stadt mit den wenigsten Diabetikern
Foto: dpa

In Westfalen-Lippe ist Münster die Stadt mit den wenigsten Diabetikern. 5,9 Prozent der Bewohner leiden demnach an einer vom Arzt diagnostizierten Typ-2-Diabetes. Den höchsten Wert erreicht die Stadt Bottrop mit 11,1 Prozent. Das geht aus einer am Dienstag in Dortmund vorgestellten repräsentativen Studie der AOK hervor.

Im Vergleich mit anderen Bundesländern liegt Westfalen-Lippe mit einem Diabetiker-Anteil von 8,7 Prozent leicht über dem Bundesdurchschnitt von 8,6 Prozent, erklärte die Krankenkasse.

Erste Erkenntnisse für die Region 

Das wissenschaftliche Institut der AOK hatte in Zusammenarbeit mit der Universität Trier erstmals die Häufigkeit des Diabetes mellitus Typ 2 für die 18 Kreise und neun kreisfreien Städte dargestellt. Dabei zeigt sich, dass es im Münsterland deutliche Unterschiede gibt. Nach Münster den niedrigsten Wert hat der Kreis Borken mit einer Quote von 6,7 Prozent. Der Kreis Coesfeld liegt mit 7,5 Prozent im unteren Mittelfeld, während die Kreise Steinfurt (8,3 Prozent) und Warendorf (8,7) weiter oben rangieren.

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