Von-Steuben-Straße
Entwarnung: Bombe war nicht scharf

Münster -

Nach rund fünfstündigen Arbeiten in einer Baugrube an der Von-Steuben-Straße hat die Feuerwehr am frühen Nachmittag Entwarnung gegeben: Es ist keine Entschärfung des dort freigelegten Blindgängers erforderlich. Damit sind die im Vorfeld befürchteten großräumigen Sperrungen hinfällig.

Montag, 18.11.2019, 13:55 Uhr aktualisiert: 18.11.2019, 16:04 Uhr
Auf diesem Grundstück an der Von-Steuben-Straße gibt es einen Blindgängerverdacht.
Auf diesem Grundstück an der Von-Steuben-Straße gibt es einen Blindgängerverdacht. Foto: Matthias Ahlke

Entwarnung an der Von-Steuben-Straße: Bei dem Metallstück, das im Boden einer Baugrube steckte und am Montagvormittag vom Kampfmittelräumdienst aufwendig freigelegt wurde, handelte es sich zwar tatsächlich um eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg – doch die war bereits direkt nach dem Abwurf tief in der Erde explodiert.

Experten nennen ein solches Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg „Bombendetonierer“. Dieser befand sich in gut drei Metern Tiefe, teilte die Stadt anschließend mit. Die Trümmerreste des Detonierers wurden nach der Freilegung durch den Kampfmittelräumdienst entsorgt.  

Die befürchteten großräumigen Evakuierungsmaßnahmen rund um die Von-Steuben-Straße – einschließlich Hauptbahnhof – blieben damit Anwohnern, Passanten und Pendlern erspart.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7072714?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686822%2F
Nachrichten-Ticker