Ausstellung „Kunst und Wolken“ im Haus der Niederlande
Vom Himmel die schönsten Bilder

Münster -

So wie jede Wolke, jedes Himmelsbild unwiederbringlich einzigartig ist, so einmalig ist auch die Ausstellung „Kunst und Wolken“. Im Haus der Niederlande stellen die drei Niederländer Hana Vendlová, Mineke Gravers und Jos Ruijssenaars zum ersten Mal gemeinsam aus. Und das ist dem Zufall zu verdanken, wenn es denn einen gibt . . .

Mittwoch, 20.11.2019, 18:54 Uhr
Nicht nur Natur: Jos Ruijssenaars hat die Menschen gemachten Wolken fotografiert, dupliziert und gespiegelt.   Nicht nur Natur: Jos Ruijssenaars hat die Menschen gemachten Wolken fotografiert, dupliziert und gespiegelt. Hana Vendlová, Mineke Gravers und Ruijssenaars (v. l.) stellen im Haus der Niederlande aus.
Nicht nur Natur: Jos Ruijssenaars hat die Menschen gemachten Wolken fotografiert, dupliziert und gespiegelt.   Nicht nur Natur: Jos Ruijssenaars hat die Menschen gemachten Wolken fotografiert, dupliziert und gespiegelt. Hana Vendlová, Mineke Gravers und Ruijssenaars (v. l.) stellen im Haus der Niederlande aus. Foto: Gerhard H. Kock

„Kunst und Wolken“ von Hana Vendlová, Mineke Gravers und Jos Ruijssenaars

1/23
  • Naturimpressionen aus den Niederlanden (v.l.): Hana Vendlova, Jos Ruijssenaars und Mineke Gravers

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Stellwand mit Arbeiten von Hana Vendlová, Mineke Gravers und Jos Ruijssenaars

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Stellwand mit Arbeiten von Hana Vendlová, Mineke Gravers und Jos Ruijssenaars

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Jos Ruijssenaars

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Jos Ruijssenaars

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Jos Ruijssenaars

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Jos Ruijssenaars

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Hana Vendlova (um ein Foto von Jos Ruijssenaars)

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Mineke Gravers

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Mineke Gravers (nach Foto von Jos Ruijssenaars)

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Mineke Gravers (nach Foto von Jos Ruijssenaars)

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Mineke Gravers

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Mineke Gravers

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Mineke Gravers

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Mineke Gravers

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Hana Vendlova (um ein Foto von Jos Ruijssenaars)

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Hana Vendlová

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Hana Vendlová

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Hana Vendlová

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Hana Vendlová

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Hana Vendlová

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Hana Vendlová

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Naturimpressionen aus den Niederlanden (v.l.): Hana Vendlova, Jos Ruijssenaars und Mineke Gravers

    Foto: Gerhard H. Kock

Denn der Gemeinsamkeiten sind einige: Beide Malerinnen studierten in Groningen Kunst, und beiden wurde (in verschiedenen Jahren) der Prix de Norvège verliehen. Mineke Gravers und Jos Ruijssenaars lernten sich durch ein „Geständnis“ kennen: „Ich male Wolken“, hatte Gravers dem Unbekannten in einer Ausstellung erzählt, woraufhin der erwidern konnte: „Ich fotografiere Wolken.“ Die drei taten sich zusammen und zeigen nun zum ersten Mal überhaupt ihre wolkigen Naturimpressionen aus den Niederlanden.

Jos Ruijssenaars präsentiert unter anderem drei Wolken-Bilder, die kein Triptychon bilden, aber korrespondieren: lichthinterfangene Schatten-Dramen, wie die Alten Meister sie malten, feinster eisiger Cirrus auf kristallklarem Blau (winzig klein sind auch eine Möwe und ein Flugzeug zu entdecken) und menschengemachte Kondensstreifen, die wie eine Verletzung des Himmels, ein verkratzter Sonnenuntergang wirken.

Hana Vendlová bringt unterschiedlichste Energien von Wolken auf die Leinwand: bedrohlich bunte Apokalypse ebenso wie ruhiges Wogen von Wolkenbändern, die sich auf anderen Bildern kraftvoll zum Tanz aufwirbeln. Mit Ruijssenaars stellt Vendlová ein verblüffendes Bild vor: Sie hat sein Foto malerisch erweitert. Doch jene, den Himmel spiegelnden Ackerfurchen lassen sich nicht trennen, ob sie fotografiert oder gemalt wurden. Selbst wenn der Betrachter die Grenze kennt . . .

Auch Mineke Gravers malt auf Fotos von Ruijssenaars. Sie hat sich die Aufnahme einer Bodenlandschaft von typisch niederländischer Unendlichkeit und einer Wolkenlandschaft mit himmlischem Lichtstrahl mit der Geschichte vom mythischen Vogel Phönix übermalt. In ihrem Diptychon verbreitet bunter Rauch auf geome­trisch gefurchtem Nutzland chaotische Lebendigkeit, aus der im oberen Bild ein strahlender Phönix lichtleuchtend wie aus einem Vulkan herausschießt.

Allen Dreien gemein ist die Begeisterung für die Natur, ihre Kraft, ihre Schönheit, ihre Einzigartigkeit.

Zum Thema

Die Verkaufsausstellung „Kunst und Wolken“ ist bis zum 31. Dezember im Haus der Niederlande, Alter Steinweg 6/7, zu sehen. Eintritt frei.

...
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7079714?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686822%2F
Nachrichten-Ticker