Ralf Moeller im Cineplex
Ruhrgebietsflair im Fitnessstudio

Münster -

Den meisten ist „Der letzte Bulle“ aus dem Fernsehen bekannt. Jetzt läuft auch ein Kinofilm mit dem Hauptdarsteller Henning Baum. Im Cineplex wurde der Film unter anderem von Darsteller Ralf Moeller vorgestellt.

Montag, 25.11.2019, 09:00 Uhr
Darsteller Ralf Moeller (l.) und Regisseur Peter Thorwarth stellten den Film „Der letzte Bulle“ im Kino vor.
Darsteller Ralf Moeller (l.) und Regisseur Peter Thorwarth stellten den Film „Der letzte Bulle“ im Kino vor. Foto: Julian A. Fischer

Auch wenn Ralf Moeller in der Kinoverfilmung der Fernsehserie „Der letzte Bulle“ nur eine kleine Nebenrolle spielt, war er bei der Vorstellung des Films in Münster der gefragte Star. Der einstige Mister Universum musste zahlreiche Foto- und Autogrammwünsche erfüllen, bevor er und Regisseur Peter Thorwarth sich den Film mit den Fans anschauen konnten.

Mix aus Comedy, Action und Good Feeling

Moeller erwartete die Aufführung dabei ähnlich gespannt wie die Zuschauer im Cineplex, schließlich hatte auch er den Film zuvor noch nicht gesehen. Umso begeisterter war er im Anschluss von dem Ergebnis: „Der deutsche Film ist meist nicht sehr beseelt, aber dieses Mal muss ich ein Kompliment aussprechen. Das ist ein super Mix aus Comedy, Action und Good Feeling.“

Im Film spielt Moeller den Fitnessstudio-Betreiber Ralle, der dem Hauptcharakter Mick wieder zu alter körperlicher Stärke verhilft, nachdem dieser 25 Jahre im Koma lag. „Als ich das Angebot für den Film bekam, hatte ich sofort im Hinterkopf, dass Ralf dort perfekt reinpassen würde“, berichtete Thorwarth, der Moeller und Hauptdarsteller Henning Baum bereits lange kennt und ergänzte: „Diese beiden Dinosaurier gemeinsam im Fitnessstudio zu sehen, hatte etwas Berührendes. Das war echter Ruhrgebietsflair.“

Enttäuscht über Zusammenarbeit mit den Filmstudios

Für Thorwarth war der Film dabei ein großes Risiko: „Die Fans der Serie gehen eher selten ins Kino.“ Enttäuscht waren die prominenten Gäste über die Zusammenarbeit mit den Filmstudios. „Sat 1 und Warner haben nichts dafür getan, um diesen Film zu promoten. Das macht mich wirklich sauer“, kritisierte Thorwarth. Zudem lief „Der letzte Bulle“ nur in einer sehr begrenzten Anzahl von Kinos. Dementsprechend enttäuschend seien auch die bisherigen Einspielergebnisse.

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