Jugendbildungsmesse im Paulinum
Amerika ist für viele das Traumziel

Münster -

Zahlreiche Schüler informierten sich bei der Jugendbildungsmesse im Gymnasium Paulinum über die vielfältigen Möglichkeiten, für einige Zeit ins Ausland zu gehen. Nach wie vor am beliebtesten ist Amerika als Ziel.

Montag, 25.11.2019, 15:45 Uhr aktualisiert: 26.11.2019, 09:48 Uhr
Ferne Länder kennenlernen: Das wollten die Besucher der Jugendbildungsmesse im Gymnasium Paulinum, bei der sich alles um Auslandsaufenthalte drehte.
Ferne Länder kennenlernen: Das wollten die Besucher der Jugendbildungsmesse im Gymnasium Paulinum, bei der sich alles um Auslandsaufenthalte drehte. Foto: cro

Während der Schule für ein Jahr ins Ausland? Oder danach reisen, dabei arbeiten und die Welt kennenlernen? Davon träumen viele Jugendliche, auch in Münster. Doch wie soll man das organisieren? Was gilt es zu beachten? Solche und ähnliche Fragen konnten die Besucher bei der Jugendbildungsmesse im Gymnasium Paulinum stellen. Der Beratungsdienst „Weltweiser“ hatte dazu eingeladen, verschiedene Veranstalter von Auslandsaufenthalten kennenzulernen.

„Noch immer ist Amerika eines der beliebtesten Ziele“, verriet Katja Honheiser von „Weltweiser“. Doch auch die Arbeit in der Entwicklungshilfe, gerade im südamerikanischen Raum, sei begehrt. „Viele Jugendliche wollen sich informieren, um am Ende nicht die falschen Entscheidungen zu treffen“, so die Expertin. Ein klassischer Schüleraustausch, wie man ihn von früher kenne, sei indes heute selten zu finden. „Die Jugendlichen gehen nach Amerika, aber die Familien in Deutschland nehmen dafür nicht unbedingt einen Gastschüler auf.“

Bei den 33 Ausstellern in der Aula des Paulinum bildeten sich lange Schlangen: „Auf was muss ich achten?“, war eine der Fragen, die am häufigsten zu hören war. „Mancher Schüler macht sich sogar schon mit 13 Jahren schlau, wie er ins Ausland kommen kann – denn für einige geht es schon mit 15 Jahren in die Welt“, weiß Honheiser.

Auch die Eltern waren von den vielfältigen Möglichkeiten für den Nachwuchs begeistert. „Es ist heute sehr wichtig, dass man Auslandserfahrung vorweisen kann. Da macht es Sinn, sich schon früh Gedanken darüber zu machen“, meinte ein Vater. Bei seiner Familie ginge es, wie bei vielen anderen, um Amerika: „So etwas bringt den Sohn ein ganzes Stück nach vorn: Man wird einfach erwachsen durch solche Erfahrungen.“

Die nächste Messe findet am 15. Februar statt. Dann machen die Organisatoren Station in der Gesamtschule Münster-Mitte.

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