„Prinzessins liebster Weihnachtswunsch“ feiert im Charivari Premiere
Der nette Kasper hilft allen aus der Patsche

Münster -

Kasper eilt der Prinzessin zu Hilfe. Denn die hat sich mit einer Hexe eingelassen. Das bringt im Charivari-Puppentheater viel Spannung für junge Gäste.

Sonntag, 01.12.2019, 16:40 Uhr
Kasper muss der unglücklichen Prinzessin „Frohsinn“ zur Seite stehen. Und die jungen Zuschauer dürfen ihm dabei kräftig helfen.
Kasper muss der unglücklichen Prinzessin „Frohsinn“ zur Seite stehen. Und die jungen Zuschauer dürfen ihm dabei kräftig helfen. Foto: Charivari

Alle sind da und alle haben einen Platz gefunden. Aber sind auch alle Handys aus? Ja, diese Frage hat es jetzt auch schon ins Puppentheater geschafft. Doch im Charivari an der Körnerstraße ist an diesem Samstagnachmittag alles in Ordnung. Kein Piepsen oder Klingeln stört die Erwartung der kleinen Zuschauer. Also kann es losgehen mit der Premiere des Kasperspiels „Prinzessins liebster Weihnachtswunsch“.

Prinzessin Frohsinn erscheint als adrette Handpuppe mit Stupsnäschen und dunklem Lockenkopf. Ihrem Namen macht sie aber keine Ehre. Sie ist unglücklich, weil es im Schloss so langweilig ist. Deshalb beschließt sie, die Hexe Stechblick zum Weihnachtsfest einzuladen. Denn die kann fliegen, zaubern und sonst noch Sachen, die sie ihr beibringen könnte. Also macht sie sich auf ins Hexenhaus.

Die Hexe wird von Puppenführerin Paula Zweiböhmer leibhaftig gespielt. Sie ist die Jüngste in Charivari-Ensemble und wirkt mit ihrer ruhigen, sanften Stimme zunächst gar nicht böse. Aber der Schein trügt. Statt des versprochenen Crashkurses in Sachen Hexerei flößt sie der Prinzessin einen Zaubertrank ein, der die Puppe wie leblos von ihrer Hand kippen lässt.

Kasper ist dann wieder korrekt eine Puppe. Und mit seinem Auftauchen kommen auch die kleinen Zuschauer ins Spiel. Alles müssen sie ihm sagen – wo die Hexe lauert, wo sie die Prinzessin versteckt hat und wie man diese wieder zum Leben erweckt. Aber alle scheinen gut aufgepasst zu haben. Von überallher hagelt es Hinweise, wie Kasper die Prinzessin retten kann. Dass er der Hexe dabei mehrmals eine mit der Klatsche überzieht – na ja, geht halt nicht anders. Und kommt beim Publikum auch gut an.

Paula Zweiböhmer bringt mit „Prinzessins liebster Weihnachtswunsch“ ein charmantes Kasperspiel auf die Bühne, das auf Publikumsbeteiligung setzt und diese auch bekommt. Neben Kasper, Hexe und Prinzessin kommen noch ein Rabe und der Räuber Kratzbürste vor sowie mehrere Weihnachtslieder, denn das Stück steht noch bis Ende Dezember auf dem Spielplan.

Günstig ist es durchaus, wenn man am Aufführungstermin Geburtstag hat. Dann bekommt man den zeremoniellen Kaspersegen, der angeblich sieben Jahre Glück verspricht.

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